Michael Korwisi

Ortsschild: Bad Homburg v.d.H. Hochtaunuskreis. Michael Korwisi im Gespräch. Michael Korwisi an einen Apfelbaum gelehnt Michael Korwisi im Büro.

Bad Homburg ist meine Heimat – seit meiner Geburt.
Am 26. April 1952 erblickte ich im Rotkreuzkrankenhaus, das sich in der Promenade befand und eine große Entbindungsstation hatte, das Licht der Welt. Unzählige Bad Homburger meiner Generation wurden dort geboren.

Ich verbrachte eine fröhliche und unbeschwerte Kindheit im Hause meiner Eltern, wo ich heute noch wohne. Ich besuchte vier Jahre lang die Ketteler-Francke-Schule und ging 1962 im Kirdorfer Dom (St. Johannes) zur Erstkommunion. Kirdorfs alter Ortskern, die Wiesen und Bäche am Ortsrand, der Rabenstein, der Hardtwald und das Kirdorfer Feld waren meine Spielplätze. In der Kirdorfer Vereinswelt fand ich viele Freunde und Förderer und fühlte mich stets wohl.

Von 1963 bis 1971 besuchte ich das KFG, das damals noch KFS hieß. Es war damals keinesfalls selbstverständlich, dass der „Bub vom Ort“ in die Stadt aufs Gymnasium ging. Auch dort fand ich viele Förderer. Durch Freundschaften lernte ich die Haushalte von Else Kröner (Fresenius) und Dr. Armin Klein (Oberbürgermeister) kennen. Am KFG machte ich auch mein Abitur. 1972 nahm ich an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mein Studium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Englisch und Russisch auf. Nach Auslandssemestern an den Universitäten in Kiew und Birmingham bestand ich 1980 das 1. Staatsexamen. Es schloss sich von 1981 bis 1982 ein Referendariat an der Humboldtschule an, das ich mit dem 2. Staatsexamen und der Note „gut (2+)“ beendete.

In der Folge arbeitete ich drei Jahre lang als Lehrer an den beiden Homburger Gymnasien, wie auch an den Volkshochschulen in Bad Homburg und Oberursel.

1986 wurde ich zum hauptamtlichen Geschäftsführer der Grünen Hessen gewählt – eine Tätigkeit, die ich fünf Jahre bis 1991 ausübte. In diesem Jahr wurde Joschka Fischer zum zweiten Mal Umweltminister in der Hessischen Landesregierung und bat mich, für ihn die Öffentlichkeitsarbeit für das Ministerium zu entwerfen. Bis 2001 arbeitete ich als Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Ministerium. Auch als Roland Koch Ministerpräsident wurde und sich die politischen Farben in Hessen änderten, blieb ich beim Hessischen Umwelt- und Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. In dieser Zeit lernte ich die Abläufe einer öffentlichen Verwaltung von Grund auf kennen und konnte vielfältige Erfahrungen in Personalführung, öffentlichem Recht, Umweltrecht sowie mit dem Hessischen Personalvertretungsgesetz und vielem mehr sammeln.

Im Jahr 2001 fand sich nach der Kommunalwahl im Bad Homburger Stadtparlament eine schwarz-grüne Koalition – eine der ersten in Hessen – zusammen. Durch meine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit seit 1981 als Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung, besaß ich in der Bad Homburger Kommunalpolitik fundiertes Wissen. Die schwarz-grüne Koalition wählte mich im August 2001 zum hauptamtlichen Stadtrat, nachdem die Amtszeit von Wolfgang Herder abgelaufen war. Fünf Jahre – bis Ende 2006 – leitete ich gemeinsam mit Reinhard Wolters und Dr. Ursula Jungherr die Geschicke der Stadt.

Eine schwarz-gelbe Koalition nach der Kommunalwahl 2006 versetzte mich in den (nur vorläufigen Ruhestand). In dieser Zeit widmete ich mich in erster Linie meinem Hobby, dem Kirdorfer Feld, wo ich aus altem Familienbesitz einige Streuobstwiesen bewirtschafte. An der Gründung der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld (IKF) war ich damals maßgeblich beteiligt. Heute zählt der Verein über 300 Mitglieder und hat bereits Großartiges für den Erhalt des Kirdorfer Feldes und der Apfel(wein)kultur im Vordertaunus geleistet.

Bei der Oberbürgermeisterwahl 2009 bewarb ich mich um das Amt. Am Wahltag, meinem Geburtstag, setzte ich mich gegenüber meinen Mitbewerbern Frau Dr. Ursula Jungherr und Karl Heinz Krug mit einem kleinen Vorsprung durch und ging als erster ins Ziel. Die Stichwahl, in der eine Entscheidung zwischen der Amtsinhaberin und mir herbeizuführen war, gewann ich mit über 59 Prozent der Wählerstimmen. Ein Vertrauensbeweis, der mir jeden Tag Ansporn und große Ehre ist.

Im September 2009 trat ich mein Amt an und konnte auf den meisten kommunalpolitischen Handlungsfeldern den von vielen Seiten beklagten und auch tatsächlich bestehenden Stillstand beenden. Seit 2009 bin ich der „Dienststellenleiter“ der Stadtverwaltung und zudem verantwortlich für den Betriebshof und die Stadtwerke sowie Verwaltungsratsvorsitzender der Kur- und Kongreß-GmbH mit insgesamt über 1500 Beschäftigten. Seitdem entwickelt sich unsere Stadt prächtig und ich versuche jederzeit, die Dinge so gut wie möglich für unsere Stadt und jeden Bad Homburger zu entscheiden. Ich kann eine Erfolgsbilanz vorlegen, die sich sehen lassen kann und gehe mit einem realistischen Zukunftsprogramm in den OB-Wahlkampf. Dabei steht immer unsere Stadt an erster Stelle, für die ich mit Überzeugung und Begeisterung auch die nächsten sechs Jahre engagiert arbeiten möchte. Meine Erfahrung und meine Kraft will ich weiter dafür einsetzen, dass die Menschen gern in unserer Stadt leben, arbeiten – hier ihre Ideen und Ziele verwirklichen können.

Ich sehe es als meine wichtigste Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Bad Homburg eine lebens- und liebenswerte Heimat bleibt.

Michael Korwisi

Ausbildung

1959 bis 1963 Ketteler-Francke-Schule in Bad Homburg v. d. Höhe (Grundschule)
1963 bis 1971 Kaiserin-Friedrich-Schule (heute Kaiserin-Friedrich-Gymnasium)
1971 Abitur
1972 bis 1979 Studium der Pädagogik sowie der slawischen und englischen Philologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Abschluss 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Englisch und Russisch
1979 bis 1980 Studienaufenthalte und Stipendien an der Polytechnic School of Birmingham (GB), an der Schewtschenko-Universität in Kiew (Sowjetunion – heute Ukraine) sowie an der Birmingham University (GB)
1981 bis 1982 Referendariat an der Humboldtschule in Bad Homburg v. d. Höhe mit dem Abschluss 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien

Beruflicher Werdegang

1980 bis 1981 Lehraufträge an den Volkshochschulen Bad Homburg v. d. Höhe und Oberursel sowie an den Homburger Gymnasien Kaiserin-Friedrich-Schule und Humboldtschule
1981 bis 1982 Referendariat
1983 bis 1984 Lehraufträge an den Volkshochschulen Bad Homburg v. d. Höhe und Oberursel
1985 bis 1991 Landesgeschäftsführer der GRÜNEN Hessen
1991 bis 2001 Referent im Hessischen Umweltministerium
2001 bis 2006 Hauptamtlicher Stadtrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
2001 bis 2006 Stellvertretendes Vorstandsmitglied des Wasserbeschaffungsverbands Taunus
Vorstandsmitglied des Abwasserverbands Oberes Erlenbachtal
Vorsitzender der Baukommission der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
seit 2009 Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

Politischer Werdegang

1979 Mitgliedschaft bei den GRÜNEN
1979/1980 Mitbegründer der GRÜNEN Hochtaunus und der GRÜNEN Bad Homburg v. d. Höhe
1981 bis 2001 Stadtverordneter in der Stadtverordnetenversammlung von Bad Homburg v. d. Höhe. In dieser Zeit Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, Mitglied in verschiedenen Fachausschüssen, Mitglied in der Vergabekommission und in den Betriebskommissionen des Betriebshofes und der Stadtwerke
1985 bis 1991 Landesgeschäftsführer der GRÜNEN Hessen
1989 bis 1993 Beigeordneter im Kreisausschuss des Hochtaunuskreises

Vereine und Ehrungen

Dezember 1993 Ehrenbrief des Landes Hessen für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit
Dezember 2001 Verleihung des Titels Stadtältester der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Oktober 2006 Ehrenmitglied des Stadtkreisfeuerwehrverbandes der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
seit 1985 Mitglied bei den Naturfreunden
seit 1986 Mitglied im ADFC Bad Homburg v. d. Höhe
seit Februar 2006 Stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld
seit Oktober 2006 Vorsitzender des Fußballvereins SpVgg 05 Bad Homburg

Außerdem

Mitglied im Präsidium des Hessischen Städtetages
Mitglied im Finanzausschuss des Hessischen Städtetages
Mitglied im Präsidium des hessischen Arbeitgeberverbandes
Mitglied in der Verbandskammer des Regionalverbandes Frankfurt/RheinMain, dort: Vorsitzender der Gruppe Grün+
Mitglied im Beirat der Mainova AG
seit 2001 Mitglied im Verwaltungsrat der Kur- und Kongreß-GmbH
seit 2009 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kur- und Kongreß-GmbH
seit 2009 Vorsitzender der Verwaltungsräte der "Betriebsgesellschaft Klinik Dr. Baumstark GmbH", der "Bahnhof GmbH" sowie der "Kur- und Kongreß Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH"

Erfolgsbilanz

Wohnen

  • Entwicklungsplanung für neue Wohnungen im Südcampus, Ober-Eschbach sowie am Hühnerstein in Ober-Erlenbach:
    Grunderwerb, Umlegung und städtebaulicher Entwurf, Wohnungskonzept für den Hühnerstein entwickelt, Bebauungsplanverfahren eingeleitet
  • Ehemaliges Kreiskrankenhaus an der Urseler Straße:
    städtebaulichen Entwurf erstellt und hierzu einen Vertrag mit dem Hochtaunuskreis abgeschlossen
  • Wohnungsbau auf dem Gelände der Georg-Kerschensteiner-Schule ermöglicht und hierzu Vereinbarung mit dem Hochtaunuskreis getroffen
  • Lilly/PPR-Gelände in Dornholzhausen:
    Realisierung der Wohnbebauung mit bisher 56 Wohneinheiten, weitere 26 preiswerte Wohnungen nach Abriss des alten Bürogebäudes in Planung
  • Vickersgelände, Frölingstraße:
    städtebaulichen Entwurf erstellt, Erwerb des baureifen Grundstücks im September 2014, Festlegung des Baubeginns auf Ende 2015
  • Erwerb des Oberhofs in Ober-Erlenbach und Übergabe an die Genossenschaft „Lebensraum Oberhof“ zur Nutzung, Aufstellung eines Bebauungsplans
  • Grundstück der Stadtwerke am Europakreisel:
    Realisierung einer Wohnbebauung mit 60 Wohneinheiten und einem Lebensmittelmarkt (HIT)

Bauen + Denkmalpflege

  • Sanierung des Bahnhofs
  • Sanierung des Lokschuppens
  • Sanierung des Güterbahnhofs
  • Sanierung vieler alter Villen in der Kaiser-Friedrich-Promenade und ihrer Nebenstraßen (z.B. Kisseleffstraße)
  • Installation der Beleuchtung von St. Marien und Erlöserkirche (energiesparend)
  • Sanierung der alten Bundesschuldenverwaltung in der Bahnhofstraße zu einem Verwaltungssitz der Stadt Bad Homburg
  • Abschluss der Altstadtsanierung
  • Abriss der roten Metallfassade am ehemaligen Woolworth-Gebäude am Markt und Sanierung des Gebäudes mit neuer Fassade sowie des Parkhauses. Im Gebäude: neue gewerbliche Nutzungen durch DM und H&M
  • Orangerie, Musikpavillon, Froschkönigweiher im Zentrum des Kurparks am Elisabethenbrunnen wiederhergestellt
  • Wiederherstellung des „Balkons“ und des Historischen Zauns am Kurhausgarten zur Promenade
  • Sanierung der Jakobskirche in der Dorotheenstraße
  • Unterstützung der Renovierung des Weißen Turms mit € 50.000,-
  • Fertigstellung der Sanierung des Herzbergturms und 2011 Fest zum 100. Turmgeburtstag

Soziales + Jugend

  • Einführung des Bad Homburg Pass’
  • Ausbildungsförderung u.a. mit der Nacht der Ausbildung
  • Einrichtung des Jugendclubs Ober-Eschbach am Massenheimer Weg
  • Finanzierung (€ 7 Mio. zinsloser Kredit an den Hochtaunuskreis) zur Sanierung der Friedrich-Ebert-Schule in Gonzenheim
  • Gründung eines Jugendbeirats für die Stadt Bad Homburg auf Initiative der Stadtverordnetenversammlung
  • Erwerb des Postareals am Bahnhof und Planungen für ein Center mit Kino, Trendsporthalle, Club, Jugendcafé etc.
  • Gründung der Stadtteil- und Familienzentren Eichenstahl/Kirdorf, Gartenfeld, Innenstadt/Am Heuchelbach, Ober-Eschbach, Dornholzhausen, Ober-Erlenbach
  • Einrichtung einer neuen Kindertagesstätte „Alte Sattelfabrik“ in Kirdorf (integrativer Kindergarten mit Krippe, 36 Krippen- und 75 Kindergartenplätzen. Eröffnung am 1. November 2014)
  • Erwerb der Immobilie der Accadis am Heuchelbach und Umwandlung in eine Kita
  • Bau und Eröffnung Kinderkrippe Heuchelbach
  • Eröffnung des Neubaus der Kita Brandenburger Straße
  • Erweiterung der Kita Holzweg in Ober-Erlenbach
  • Kinderbetreuungsplätze 2010 bis 2015:
    mehr als 600 neue Kita-Plätze eingerichtet, vornehmlich U3- und Hortbetreuung
  • Ausweitung der Ganztagsplätze mit Mittagessen in den Krippen von 497 auf 670 Plätze, damit 50% Abdeckung aller Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren und im Kindergarten von 1670 auf 1800 Plätze und damit 125% Abdeckung aller Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren
  • Projekt barrierefreie Stadt zusammen mit dem Arbeitskreis „Initiative barrierefreies Bad Homburg“ aufgebaut und folgende Maßnahmen bereits umgesetzt:
  • Behindertengerechter Umbau von Bushaltestellen sowie vieler Kreuzungen mit Fußgängerüberwegen. Beispielhaft ist die Straßenkreuzung Louisenstraße/Ferdinandstraße, die komplett behindertengerecht mit Behindertenampel ausgerüstet ist
  • Behindertengerechter Zugang vom Parkhaus zum Seedammbad
  • Im Kurhausparkhaus wurden die schweren Brandschutztüren durch sich automatisch öffnende Türen ersetzt

Umwelt

  • Umstellung der Nahwärmeversorgung Gartenfeld von Öl auf Gas mit modernem BlockHeizKraftWerk (BHKW). Dies bedeutet 1500 Tonnen weniger CO2, weniger Schwefel, Feinstaub und Stickoxide. Übernahme durch die Bad Homburger Stadtwerke. Ergebnis: 20%ige Preissenkung für alle angeschlossenen Haushalte
  • Contracting mit Fahrrad-Denfeld:
    Deren große Verkaufshalle an der Urseler Straße wird von den Stadtwerken als energieautarkes Gebäude betrieben (Wärme und Strom)
  • Beginn des Baus einer Energiezentrale (BHKW) am Bahnhof für die Versorgung der Gewerbegebiete südlich und nördlich der Bahngleise und des Bahnhofs mit Strom sowie Wärme und Kälte (Anschlüsse AOK, Bahnhof, Dimension Data, Lokschuppen, B&B Hotel, Technisches Rathaus)
  • Weitere BHKWs in der Kläranlage und im Seedammbad
  • Keine Flächen für Windkraftanlagen am oder auf dem Taunushang
  • Mitgliedschaft in der Mittelhessischen Energiegenossenschaft und Bau von vier Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden (Hort Oberste Gärten, Erlenbachhalle, Sportzentrum Nordwest - Vereinshaus, Kita Hessengärten)
  • Bau von weiteren vier großen städtischen Photovoltaikanlagen (Betriebshof, Hauptfeuerwache, Technisches Rathaus, Albin-Göhring-Halle)
  • Erfolgreiche nachhaltige, ökologische Waldbewirtschaftung in kommunaler Hand – Waldrücklage auf 1,2 Mio. Euro angewachsen
  • Städtisches Förderprogramm „Energiesparen im Wohnungsbestand“ für bessere Luft in Bad Homburg aufgelegt. Seit 2010 wurden jährlich 1 bis 1,3 Mio. € Fördermittel an private Hausbesitzer vergeben.
  • Neue Energieberatung (Service-Center) in der Rathaus-Ladengalerie eingerichtet
  • Umstellung der Heizanlage der Wicker Klinik von Öl auf Gas
  • Renaturierung des Dornbachs zwischen Werner-Reimers-Straße (ALDI) und der Straße Am Hohlebrunnen mit Durchpressung des Bahndamms
  • Landschafts- und Entwicklungsplan Platzenberg verabschiedet.
  • Künftig ist keine Bebauung auf dem Platzenberg mehr möglich
  • Umrüstung fast der gesamten Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchtmittel. Deutliche Verbrauchsminderung und jährliche Einsparungen bei den Stromkosten von rund 250.000 €.
  • Kommunale Bauprojekte werden seit 2012 nur noch im Passivhausstandard oder gemäß KfW-Effizienzhaus 55 nach EnEV durchgeführt
  • Mit städtischen Fördermitteln wurde das erste Plusenergiehaus in Bad Homburg errichtet
  • Elektroautoflotte bei Stadtverwaltung, Betriebshof und Stadtwerken (21 Fahrzeuge) aufgebaut
  • Umstellung des städtischen Bau- und Betriebshofs auf Elektrogeräte (Laubbläser, Sensen, Sägen und Heckenscheren). Dadurch deutliche Reduzierung des Lärms und der Abgase)

Bürgernähe

  • 21 Bürgersprechtage
  • 22 Infostände am Waisenhausplatz
  • 36 Bürger- und Bürgerinformationsveranstaltungen

Grunderwerb

  • Postareal am Bahnhof, Erwerb aus einer Insolvenz
  • Gustavsgarten mit Villa Wertheimber, Erwerb von der Bundesrepublik
  • Kleiner Tannenwald, letzte Teilfläche, Erwerb von Privat
  • Hühnerstein, Grunderwerb von Privat, Bodenbevorratung für Wohnungsbau
  • Oberhof in Ober-Erlenbach, Erwerb vom Land Hessen
  • Dinkelacker Immobilie, Erlenweg
  • Dornholzhausen/Nesselbornfeld westlich der Saalburgchaussee für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses, einer Kindertagesstätte und für die Friedhofserweiterung

Kultur + Bildung

  • Neue Ideen, neue Angebote, Bewährtes erhalten:
  • Kulturnacht in allen Kultureinrichtungen der Stadt
  • Dance Rhein-Main, Internationales Tanztheater im Kurhaus
  • Kulturmeile Dorotheenstraße fertiggestellt
  • Poesie & LiteraturFestival seit 2010
  • Swinging Castle - Internationales Jazzfestival im Schloss
  • Homburger Sommer mit großer Bühne am Kaiser-Wilhelms-Bad
  • Fertigstellung und Eröffnung des Heimatmuseums Gonzenheim
  • Eröffnung des Horex-Museums am Güterbahnhof
  • Neue Musikreihe in der Englischen Kirche für junge Homburger: Young Friday
  • Einrichtung des Kulturspeichers im Bahnhof als Bühne der Weltmusik
  • Erwerb des Jakobihauses in der Waisenhausstraße 20
  • Erwerb des Jüdischen Gemeindehauses von 1769 in der Wallstraße
  • Blickachsenstiftung in der Jakobskirche gegründet
  • Fortführung der Blickachsen und Fugato Orgelfestival
  • Gründung des Historischen Kollegs am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität, Am Wingertsberg
  • Erwerb des Gustavsgartens: der letzte original erhaltene landgräfliche Garten, Abriss der Neubauten. Beginn der Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude, Einrichtung des Stadtarchivs, eines Hölderlin-Kabinetts und einer Hölderlinwohnung in der dortigen Villa Wertheimber
  • Weiterentwicklung der Landgräflichen Gartenlandschaft:
    Kleiner Tannenwald, Gustavsgarten, Große Tanne, Abschluss Forstgarten, Carolinenbrücke, Eiskeller, Rosarium
  • Wiederaufbau der Schweizerei im Kleinen Tannenwald

Kurwesen

  • Gesamten Kurhausgarten unter Denkmalschutz gestellt
  • Projekt „Great Spas of Europe“ und Bewerbung um das UNESCO-Weltkulturerbe als Kur- und Modebad des 19.Jahrhunderts mit 15 anderen europäischen Kurstädten
  • Durchführung der Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr „100 Jahre Bad“
  • Gründung der Stiftung Historischer Kurpark
  • Sanierung der Klinik Dr. Baumstark
  • Verabschiedung eines Parkpflegewerkes für den gesamten Kurpark
  • Sanierung des Schwanenteichs
  • Luftmessungen im Kurpark
  • Erweiterung der Taunus-Therme

Verkehr

  • Zusammenarbeit beim Regionalen ÖPNV zwischen Bad Homburg, dem Hochtaunuskreis und dem Verkehrsverband HochTaunus (VHT). Gemeinsamen Geschäftsführer bestellt.
  • Kulturbus zur Saalburg und zum Hessenpark eingerichtet
  • Weiterplanung U2-Verlängerung zum Bahnhof – Planfeststellungsbeschluss im Frühsommer 2015 erwartet
  • Planungsgesellschaft der Regionaltangente West (RTW) fortgeführt
  • Schnellbus Karben – Bad Homburg – Königstein eingerichtet
  • Busanbindung zum neuen Hochtaunus-Klinikum eingerichtet
  • Radfahren in ausgewählten Straßen gegen die Einbahnstraßen ermöglicht
  • Baubeginn am Bahnhofsvorplatz: Umgestaltung und neuer Busbahnhof
  • Baubeginn Bahnhofsplatz Süd
  • Bau des Parkhauses am (Güter-)Bahnhof
  • Sanierung und Übernahme Parkhaus Woolworth (Am Markt)
  • Teilsanierung Kurhausgarage (nicht überbauter Teil im Kurhausgarten)
  • Baubeginn für ein neues Parkhaus Karstadt an der Schönen Aussicht
  • Beendigung der Diskussion zur Untertunnelung der PPR-Kreuzung und Optimierung der Ampelschaltung, kleiner Ausbau im Frühjahr 2016
  • Ausbau der Zeppelinstraße und Anbindung des neuen Klinikums
  • Ausbau des Autobahnzubringers an der Pappelallee/A661 (4. Ohr)
  • Umbau der Kreuzung Hohlebrunnen/Hessenring/Baslerstraße
  • Ortskernsanierung Gonzenheim mit Rückbau und Sanierung der Frankfurter Landstraße
  • Ortskernsanierungen in Ober-Erlenbach
  • Sanierung Mariannenweg
  • Sanierung von Dorotheenstraße, Wallstraße und der Haingasse in der Innenstadt
  • Sanierung und Umbau des Vorplatzes der St. Marien Kirche

Sport + Freizeit

  • Halle an der GaG für SGK geplant und durchfinanziert (Vereinbarung mit Hochtaunuskreis steht noch aus)
  • Vereinshäuser auf den Sportanlagen Sandelmühle und Sportzentrum Nordwest saniert
  • Kleinspielfeld mit Kunstrasen an der Sandelmühle angelegt
  • Im Feri Sportpark am Niederstedter Weg die Sporthalle II der HTG errichtet
  • Bei Accadis in Ober-Eschbach eine Sporthalle in der Norsk-Data-Straße errichtet
  • Weiterer Ausbau des Golfplatzes in Dornholzhausen (New Course) und Umsetzung einer ökologischen Bewirtschaftung (Bio Monitoring)
  • Umwandlung des alten Hartplatzes an der Hofheimer Straße in ein multifunktionales Freizeitsportfeld mit Kunstrasen

Wirtschaft + Gewerbe

  • Ansiedlung von Dimension Data
  • Ansiedlung von Glenair Electric GmbH, Bad Homburg
  • Neubau des Verwaltungsgebäudes von Amadeus Deutschland in der Horexstraße
  • Neubau B&B Hotel mit Parkhaus und Boardinghouse
  • Umbau des Lokschuppens in eine hochwertige Gewerbeimmobilie sowie Bau eines weiteren modernen Bürogebäudes auf dem Areal
  • Erweiterung des Firmengebäudes der Deutschen Leasing
  • Neue Einzelhandelsnutzung im ehemaligen Woolworthgebäude
  • Förderung der Aktionsgemeinschaft des Bad Homburger Einzelhandels
  • Erfolgreiche Umsiedlung und Erweiterung von Fahrrad-Denfeld
  • Ansiedlung eines HIT- und eines EDEKA-Verbrauchermarktes in Bad Homburg
  • Durchsetzung des Zentrenkonzepts für den Bad Homburger Einzelhandel
  • Verabschiedung der Spielhallenrichtlinie

Außerdem

  • Beschluss zum Neubau der Feuerwehrhäuser in Dornholzhausen, Ober-Erlenbach, Kirdorf und Ober-Eschbach. Fertigstellung des Feuerwehrhauses in Ober-Eschbach im Juni 2015
  • Neues Konzept für Feuerwehrfahrzeuge entwickelt und umgesetzt, Erwerb neuer Fahrzeuge
  • Abwicklung des städtischen Altenheims Kurstift, nach Jahren eines extrem defizitären Betriebs
  • Intensivierung der Städtepartnerschaftskontakte mit regem kulturellen, sportlichen sowie Jugend-Austausch mit unseren Partnerstädten
  • Gründung des Städtepartnerschaftsvereins
  • Übernahme der Spielbankkonzession und Betrieb der François-Blanc-Spielbank durch eine städtische Gesellschaft
  • Übertragung der gesamten Friedhofswirtschaft an den städtischen Betriebshof – Waldfriedhof wird als zweitschönster Friedhof Deutschlands (2014) ausgezeichnet
  • Der städtische Betriebshof wird im Hochtaunuskreis bester Betrieb in der Gesundheitsvorsorge
  • Ausgeglichener Haushalt 2015 ohne Steuer- und Gebührensteigerungen
Attraktive Häuser und Wohnungen auf dem ehemaligen Lilly-Gelände - aktuell wird gegenüber die neue Kita für mehr Betreuungsplätze gebaut. Baugebiet Hüherstein: Wohngebiet in Ober-Erlenbach mit ca. 300 Wohneinheiten - Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sowie geförderte Mietwohnungen für Senioren und Erbpachtgrundstücke für junge Familien. Stimmungsvoll beleuchtete Stadtsilhouette am Abend: mit Weißem Turm, St. Marien, Erlöserkirche - angestrahlt von energiesparenden LED-Leuchten. Rettung des Oberhofs: eine der bedeutendsten Hofreiten der westlichen Wetterau wird für Seniorenwohnungen und mit Veranstaltungsraum, Bibliothek, Jugendclub u.a. ausgebaut. Jugendclub am Massenheimer Weg in Ober-Eschbach: hier sowie in den Jugendclubs Oberste Gärten, im E-Werk und in Ober-Erlenbach werden Jugendliche von städtischen Pädagogen betreut und haben Freizeitspaß. Ein Schmuckstück erfolgreicher Sanierung: der Bad Homburger Bahnhof mit gastronomischem Angebot und toller Kultur im Speicher. Städtische Kinderkrippe Am Heuchelbach. Orangerie und Froschkönigteich erstrahlen nach der Sanierung im neuen Glanz. Saubere Energie für die Stadt: das Heizkraftwerk im Gartenfeld wurde auf Gasbetrieb als Blockheizkraftwerk umgestellt - umweltfreundlich für weniger Schadstoffe und niedrigere Preise. Barrierefrei für eine inklusive Stadt mit Lebensqualität. Erhalt des Platzenbergs als wertvoller Naturraum: als eine der schönsten Vordertaunuslandschaften ist der Platzenberg für immer als Grünfläche geschützt. Renaturierung des Dornbachs: Bad Homburgs wasserreichster Bach fließt wieder entlang eines natürlichen Bachlaufs. Spazier- und Radwege wurden angelegt. Errichtung des Horex Museums für die legendären Motorräder und Besucher aus ganz Europa. Der original erhaltene Landgräfliche Garten mit der Villa Wertheimber wurde als Parkanlage für die Öffentlichkeit hergerichtet - und beherbergt das Stadtarchiv in der Villa. Parkpflege als Investition in Bad Homburgs positives Image als Gesundheitsstandort. Sanierung von Schwanenteich und Umfeld: ein wahr gewordener Parktraum zeigt sich so schön und romantisch, wie ihn der Gartenkünster Joseph-Peter Lenné 1854 geschaffen hat. Gute Erreichbarkeit der Hochtaunus-Kliniken: via Stadtbus, Fussweg vom Bahnhof und umfangreichen Straßenbau. Öffentlicher Nahverkehr ins Rollen gebracht. Grundhafte Sanierung der Dorotheenstraße. Aufwertung des Gonzenheimer Ortskerns vom Vereinshaus bis zur Gotenstraße - mit attraktivem Heimatmuseum und Gunzoplatz. Amadeus Germany - einer der größten Arbeitgeber der Stadt - hat im Gewerbegebiet Mitte gebaut. Unsere Stadt bietet herausragende Standortqualität. Der Waldfriedhof wurde zum zweitschönsten Friedhof Deutschlands gewählt - erfolgreich gefpflegt vom Bad Homburger Betriebshof. Modernes Fahrzeugkonzept für die Wehren Bad Homburgs - bundesweit beachtet! Dieses Umweltschutzfahrzeug entfernt Öl und Extremschmutz nach Unfällen oder Havarien.

Programm Zukunft

Mein 10-Punkte-Programm
2015-2021 zur Oberbürgermeisterwahl

Zehn wichtige Themenfelder stehen bei mir im Zentrum:

  1. Einbindung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungen auf allen Ebenen: Offenheit, Transparenz und Teilhabe, Ehrlichkeit und Kommunikation
  2. Erhaltung der Wirtschafts- und Finanzkraft der Stadt durch Beibehaltung bzw. Sicherung der Attraktivität Bad Homburgs für Industrie, Gewerbe, Handel und Handwerk sowie durch sorgfältige Finanzplanung
  3. Umsetzung einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtentwicklung aus einem Guss, Bauen mit Augenmaß, Realisierung neuer innerstädtischer Wohngebiete mit Wohnungen zu kostengünstigen Mieten – behindertenfreundlich und seniorengerecht
  4. Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Bussen und Bahnen und Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der innerstädtischen Straßen wie auch der Umgehungsstraßen
  5. Erhalt und Fortentwicklung der Sportförderung und weiterer Ausbau der Angebote für den Breitensport
  6. Sicherstellung einer familienfreundlichen Kinderbetreuung, die Alleinerziehende berücksichtigt und Schaffung weiterer Betreuungsplätze
  7. Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz mit Verantwortung betreiben, um unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Stadt zu überlassen
  8. Als soziale Stadt weiterhin für unsere Senioren und für Menschen mit Behinderungen sorgen. Integration derer, die in unserer Stadt Hilfe und Unterstützung benötigen
  9. Fortführung des großen Kulturangebots. Denkmalschutz und Parkpflege zur Erhaltung des Charakters unserer Stadt. Die Zukunft Bad Homburgs als Gesundheitsstandort und die Weiterentwicklung des Kur- und Kongresswesens sicherstellen
  10. Sicherheit für unsere Stadt: Landes- und Stadtpolizei, städtische Feuerwehr, DRK und das THW sowie andere Sicherheits- und Rettungsdienste unterstützen

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Einbindung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungen auf allen Ebenen: Offenheit, Transparenz und Teilhabe, Ehrlichkeit und Kommunikation

Ein Oberbürgermeister muss Visionen entwickeln, kommunikativ und bürgernah sein. Er muss für Transparenz stehen und Führungsqualität besitzen. Dazu gehört, Verantwortung für Entscheidungen zu delegieren, Eigeninitiative der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern, ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis zu entwickeln und die Weiterbildung der städtischen Beschäftigten zu fördern.
Erfolgreiche Politik setzt die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungen voraus. Der Oberbürgermeister muss ansprechbar, greifbar sein und als Partner der Bad Homburger agieren.
Wer einen kooperativen Führungsstil umsetzen will, muss seine Ideen und Vorstellungen kommunizieren, diskutieren und Entscheidungsprozesse darstellen. Das gilt zuerst natürlich als Partner gegenüber den von den Bad Homburgern gewählten Politikerinnen und Politikern im Stadtparlament und selbstverständlich gegenüber den Menschen in der Stadt – ganz besonders denjenigen, für die die Entscheidungen gelten. Kommunikationsfähigkeit bedeutet auch – und das ist genauso wichtig – zuhören können, andere Meinungen akzeptieren und wann immer möglich, einen Weg finden, den zum Schluss alle mitgehen können. Das ist die hohe Kunst der Politik.

Sehr wichtige „Werkzeuge“ zur Einbindung und Beteiligung der Bürgerschaft sind für mich meine Bürgerinfoveranstaltungen und Bürgersprechtage im Rathaus sowie die Infostände in der Innenstadt und in den Stadtteilen, wie ich sie vom ersten Tag meiner Amtszeit bis heute durchgeführt habe und die ich weiterführen werde.
Bürgerbeteiligung und Bürgernähe sind für mich keine Schlagworte. Für mich ist vielmehr echte Teilhabe und Mitbestimmung aller am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben in unserer Stadt die Basis meiner Arbeit.

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Erhaltung der Wirtschafts- und Finanzkraft der Stadt durch Beibehaltung bzw. Sicherung der Attraktivität Bad Homburgs für Industrie, Gewerbe, Handel und Handwerk sowie durch sorgfältige Finanzplanung

Wirtschaftskraft erhalten

Der Erhalt der Wirtschaftskraft unserer Stadt wird eines meiner wichtigsten Betätigungsfelder sein. Das heißt: Bad Homburgs wirtschaftliche Entwicklung voranbringen, Berücksichtigung des heimischen mittelständischen Gewerbes und des Handwerks bei städtischen Aufträgen. Mit der Aktionsgemeinschaft des Bad Homburger Einzelhandels will ich Maßnahmen ergreifen, damit Bad Homburg nicht hinter die mit uns konkurrierenden Städte im Rhein-Main-Gebiet zurückfällt. Gleichzeitig muss sparsam mit dem städtischen Vermögen gehaushaltet werden. Vor dem Hintergrund hoher freiwilliger Ausgaben der Stadt und begrenzt zur Verfügung stehender Finanzmittel müssen neue große Investitionen immer erst auf den Prüfstand der Finanzierbarkeit. Hierbei ist ein antizyklisches Verhalten bei Investitionen etwa im Baubereich (Straßen und Gehwegsanierungen, Abwasserkanal-sanierungen) allerdings sinnvoll, um Arbeitsplätze zu erhalten, während neue freiwillige Leistungen kritischer betrachtet werden müssen und nur erbracht werden können, wenn zusätzliche Einnahmen oder Einsparungen an anderer Stelle gegenüberstehen. Somit heißt meine Devise „Augenmaß bei den Finanzen“.
Eine Kreditaufnahme in Zeiten niedriger Zinsen wie augenblicklich – die Stadt zahlt zur Zeit für manche Kredite unter 0,2% (!) Zinsen pro Jahr – ist sinnvoll zur Finanzierung von Investitionen, nicht zur Deckung des laufenden Haushaltes, da städtische Finanzanlagen zur Zeit wesentlich höher verzinst angelegt sind.
Die städtischen Rücklagen betrugen am 31.12.2014 etwa 120 Millionen Euro, die Kredite etwa 83 Millionen. Hohe Geldanlagen der Stadt aus der letzten Zeit sind in Immobilien gebunden (Grundstücke am Hühnerstein, Vickersgelände und Oberhof) und werden mit der Bebauung der Flächen wieder kapitalisiert.

In den Stadtteilen muss die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gesichert werden - hier besonders in Kirdorf und in Ober-Eschbach (Kalbacher Straße). Im Stadtzentrum brauchen wir attraktive neue Geschäfte. Hier soll die städtische Wirtschaftsförderung noch mehr vermitteln und helfen. Die Fußgängerzone vom Rathaus bis zum Kurhaus muss aufgewertet werden durch eine Sanierung und Neugestaltung der Straße.

Wirtschaft, Handel und Handwerk sowie unsere produzierenden Betriebe sind das Rückgrat unserer städtischen Wirtschaft. Bad Homburg bietet annähernd 40.000 Arbeitsplätze. Die Stärke unserer Wirtschaft zeigt sich daran, dass täglich zwar etwa 10.000 Beschäftigte auspendeln, dass zugleich jedoch mehr als 24.000 Beschäftigte nach Bad Homburg zur Arbeit kommen. Die Betriebe erbringen durch ihre Leistungen einen großen Teil unserer Steuereinnahmen und bieten den Menschen in Bad Homburg und der Region Arbeitsplätze und Wohlstand.

Ich werde weiterhin daran arbeiten, dass Bad Homburgs Wirtschafts- und Finanzkraft gefördert, erhalten und gestärkt wird. Die städtische Wirtschaftsförderung sorgt als Ansprechpartner der Unternehmen für gute und schnelle Kontakte in die Stadtverwaltung. Regelmäßige Gespräche mit den Vorständen und Geschäftsinhabern, dem Vorstand der Aktionsgemeinschaft des Einzelhandels und dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft sichern schnelle und praxisnahe Entscheidung der Stadtverwaltung und des Magistrats.

Das Stadtmarketing soll als Stabsstelle von der Kur- und Kongreß-GmbH in die Stadtverwaltung verlagert werden. Stadtmarketing ist mehr als Tourismusförderung, es ist auch Wirtschaftsförderung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit. Stadtmarketing muss für Bad Homburg aus einem Guss sein. Deshalb muss es auch in einer Hand sein.

Der Erhalt der Attraktivität Bad Homburgs als Einkaufsstadt liegt mir besonders am Herzen. Deshalb werde ich die Aktionen der Gemeinschaft der Einzelhändler unserer Stadt weiterhin nachhaltig unterstützen. Wichtig sind neben attraktiven Geschäften und Angeboten genügend moderne Parkplätze – dazu gehört etwa das neue Parkhaus Karstadt – und die gute Erreichbarkeit der Innenstadt mit Fahrrad und Bussen.

Mit der Initiative Innenstadt will ich daran arbeiten, dass Bad Homburgs Attraktivität als Einkaufsstadt erhalten bleibt. Die Konkurrenz im Internet und die nicht von der Stadt zu steuernden zum Teil viel zu hohen Mieten für Geschäfte und Ladenlokale sind als wichtige Herausforderungen erkannt. Gleichzeitig müssen wir gemeinsam die Aufenthaltsqualität der Fußgängerzone optimieren, miteinander Werbeaktionen für die Stadt organisieren und die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit und die besucherstarken Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft des Bad Homburger Einzelhandels weiter unterstützen. Weinfest, Autogala, Musiknacht, Kinderolympiade, Erntedankmarkt, Sound & Dance Nacht, Weihnachtsmarkt, Almstadl, Weihnachtsstadt und andere Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft sollen weiterhin den Bad Homburger Veranstaltungskalender bereichern.

Die gute wirtschaftliche Entwicklung Bad Homburgs und unsere Finanzstärke haben wir einer konsequenten Wirtschaftsförderung und einer guten Standortpolitik zu verdanken. Neue Unternehmen wie Dimension Data oder Glenn Air (Neuansiedlung der beiden Betriebe in 2013/2014) kommen gerne nach Bad Homburg.
Eingesessene Betriebe fühlen sich hier wohl und errichten neue Bürogebäude in unserer Stadt wie etwa die Deutsche Leasing oder weitere bedeutende Firmen wie Fresenius, Lilly oder Amadeus Germany.

Ich setze auf eine starke Wirtschaft in unserer Stadt und werde weiter dafür sorgen, dass Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden, indem neue Betriebe angesiedelt und bestehende Betriebe bei Expansionsabsichten in Bad Homburg unterstützt werden.

Zur guten wirtschaftlichen Entwicklung Bad Homburgs trägt auch das Handwerk bei. Mit vielen Millionen Euro Umsatz ist das Handwerk eine große Stütze der städtischen Wirtschaft und bietet unzählige Arbeitsplätze und - ganz wichtig - Ausbildungsplätze. Die Stadt Bad Homburg vergibt im Jahr Aufträge an das heimische Handwerk von mehreren Millionen Euro. Das werden wir als Stadt auch weiter tun. Persönlich unterstütze ich die Aktion des deutschen Handwerks „Ja zum Meister“. Die Ausbildung zum Meister, die es in dieser Form nur in Deutschland gibt, sorgt für mehr Ausbildung, weniger Jugendarbeitslosigkeit und höhere Wettbewerbsfähigkeit. Die Bundesrepublik hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa dank der qualifizierten Ausbildung der jungen Menschen im dualen System. Deshalb muss der Meisterbrief gegen die Deregulierungsabsichten der EU verteidigt werden. Denn der Meisterbrief im Handwerk ist der Garant für gute Ausbildung, gute Arbeit und sichere Arbeitsplätze – auch in unserer Stadt.

Bad Homburg ist seit den 70er Jahren kein großer Industriestandort mehr. Mein Bemühen wird sich daher darauf konzentrieren, den verbliebenen drei großen Betrieben der fertigenden Industrie Magna Powertrain (früher LuK, ixetic), PIV und Ringspann in unserer Stadt bauliche Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, damit die sogenannten „Blaumannarbeitsplätze“ erhalten bleiben. Allein diese drei Firmen sichern mehr als 1000 Arbeitsplätze für Facharbeiter und Ingenieure und liefern ihre Produkte in die ganze Welt.

Finanzen

In Sachen Finanzen werden wir in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen gestellt werden. Die Reform des kommunalen Finanzausgleichs, den die Hessische Landesregierung beabsichtigt, wird erheblich in die städtischen Finanzen eingreifen und dazu führen, dass die Stadt wesentlich höhere Abgaben ans Land zahlen müssen wird. Dies wird den Haushalt belasten und dessen Ausgleich deutlich erschweren. Darauf müssen wir vorbereitet sein.
Am wichtigsten wird sein, dass sich neue Betriebe in Bad Homburg ansiedeln und dadurch helfen, die Steuerkraft der Stadt zu erhalten.
Es ist aber auch klar, dass wir uns nicht mehr alles leisten können, dass wir den Haushalt nach Einsparungen durchforsten müssen und dass wir uns auch von der ein oder anderen freiwilligen Leistung verabschieden müssen. Wir können nur so viel ausgeben wie wir einnehmen.

Mit der Förderung der Wirtschaft, der verkehrlichen Infrastruktur, dem Ausbau des digitalen Netzes und mit einer schnell auf die Belange der Wirtschaft reagierenden Verwaltung sichern wir unsere Wirtschaftskraft und unsere erfreulichen Gewerbesteuereinnahmen, die wir zur Finanzierung unserer städtischen Einrichtungen in der Kinderbetreuung, der Kultur, im Sport, beim Straßenbau u.v.m. benötigen. Gute Steuereinnahmen helfen uns, die Finanzkraft unserer Stadt und damit finanzielle Spielräume zu erhalten. Die von der Landesregierung beabsichtigte und von mir abgelehnte Reform des KFA wird zu einer immensen Belastung des städtischen Haushaltes führen. Dabei ist Solidarität mit wirtschaftlich nicht so gut aufgestellten kommunalen Trägern für mich kein Fremdwort. Bereits heute führen wir die Hälfte unserer Gewerbesteuereinnahmen an den Hochtaunuskreis und andere ab. Das sind rund 45 Millionen Euro Jahr für Jahr. Nun will das Land Hessen uns weitere 5 Millionen Euro entziehen. Hier wird bestraft, wer in den letzten Jahren gut gewirtschaftet hat. Wenn es so kommt, werden wir den Klageweg beim Hessischen Staatsgerichtshof beschreiten, müssen aber auch in den nächsten Monaten bis zu Verabschiedung des Haushaltes 2016 ein Konzept erarbeiten, das auf diese Herausforderung reagiert und wohl nicht ohne Einschnitte in freiwillige städtische Leistungen auskommen wird.

Die Situation ist umso schwieriger, als die Einnahmen aus dem Betrieb der Spielbank seit 2008 – wie im ganzen Bundesgebiet – rückläufig sind. Die Spielbankumsätze sind in den letzten Jahren bundesweit durch die Verdoppelung der Spielhallen und die Ausweitung der Internetwetten um 50% gesunken, so auch in Bad Homburg. Unsere Spielbank gehört jedoch weiterhin zu den acht großen Casinos in Deutschland. Der Rückgang der Gesamterlöse aus dem Spielbankgeschäft auf etwa 3,5 Millionen Euro pro Jahr trifft vor allem die Kur- und Kongreß-GmbH, die sich seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts maßgeblich aus den Spielbankgewinnen finanziert hat. Die Übernahme der Spielbankkonzession durch die Kur- und Kongreß-GmbH im Jahr 2013 war richtig. Die Übernahme sichert der Stadt nämlich den größtmöglichen Einfluss auf die Entwicklung des Casinos. Dadurch bleiben alle Erlöse des Casinos bei der Stadt. Der Erhalt des klassischen Roulettes und die Verhinderung eines reinen Automatenspielbetriebs im Kurpark sind damit sichergestellt.

Die Finanzierung der Kur wird in 2015 auf den Prüfstand gestellt. Originäre Aufgaben der öffentlichen Hand werden an die Stadt zurückübertragen werden oder stärker von der Stadt finanziert werden müssen.

Die viel diskutierte Senkung der Parktarife in den städtischen Parkhäusern ist populär – wer zahlt nicht gerne weniger für eine häufig in Anspruch genommene Leistung? Fakt ist, dass die städtischen Parkhäuser wie die Garage am Kaiser-Wilhelms-Bad, die Schlossgarage und die Kurhausgarage dringend saniert werden müssen. Das wird einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Bei einer Absenkung der Tarife kommt es zu erheblich weniger Einnahmen der Kur- und Kongreß-GmbH, was dann wiederum dazu führt, dass diese Einnahmeausfälle durch noch höhere allgemeine Steuermittel aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden müssen. Zweifellos muss die Stadt die Infrastruktur der Parkhäuser erhalten und Erhalt und Sanierung finanziell ermöglichen, damit die Einkaufstadt Bad Homburg wettbewerbsfähig bleibt. Eine Subventionierung der Parkgebühren durch Steuern ist dabei aber wohl der falsche Weg.

Die Finanzsituation der Stadt ist weiterhin gut. Den derzeitigen Rücklagen von 120 Millionen Euro stehen Verbindlichkeiten von 83 Millionen Euro gegenüber. Dabei sind die Guthaben der Stadt häufig – weil in früheren Jahren angelegt – höher verzinst als aufgenommene Darlehen aus den drei zurückliegenden Jahren. Alle Ausgaben der Stadt müssen vom Magistrat, größere Ausgaben sogar von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt werden.

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3
Umsetzung einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtentwicklung aus einem Guss, Bauen mit Augenmaß, Realisierung neuer innerstädtischer Wohngebiete mit Woh- nungen zu kostengünstigen Mieten – behindertenfreundlich und seniorengerecht

Stillstand ist Rückschritt – bauen und sanieren sichert unsere Entwicklung und unseren Wohlstand. So verfährt die Menschheit seit Jahrtausenden. Seit 2009, als ich das Amt des Oberbürgermeisters in unserer Stadt übernahm, tut sich etwas in Bad Homburg. Nach Jahren des Stillstandes wird gebaut, saniert und renoviert. Unsere Stadt entwickelt sich prächtig. So soll es auch in den nächsten Jahren sein: Projekte abschließen, neue beginnen, sofern sie finanzierbar sind, behutsam entwickeln und das Gesamtkonzept für Bad Homburg gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern umsetzen.

Seit 2009 wurden zahlreiche denkmalgeschützte Objekte saniert und wieder aufgebaut, Bad Homburger Unternehmen haben in neue Bürobauten investiert, neue Unternehmen sind nach Bad Homburg gezogen. Diese sorgen wie das Handwerk und die Industrie, genauso wie der Handel für die positive Entwicklung bei den Steuereinnahmen, die die gute Entwicklung Bad Homburgs in den letzten Jahren begründen.

Ich will mich in den nächsten sechs Jahren für folgende Maßnahmen einsetzen:
Umsetzung einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtentwicklung aus einem Guss; d.h. Analyse von Defiziten, von Notwendigkeiten oder Problemen in den Stadtteilen und Vorschläge für Pläne zu Verbesserung der Situation/des Zustands. Aber: kein Stillstand durch jahrelanges „Basteln“ und Planen. Die Stadtplanung der Stadt Bad Homburg ist auf die Herausforderungen der Zukunft sehr gut eingestellt.

Realisierung der zwischenzeitlich erarbeiteten Pläne für kostengünstigen Wohnungsbau auf dem Vickersgelände, dem Südcampus in Ober-Eschbach, dem ehemaligen Krankenhaus-Areal an der Urseler Straße, dem Gelände der Georg-Kerschensteiner-Schule, dem Ober-Erlenbacher Hühnerstein – dort mit preisgünstigen Reihenhäusern in Erbpacht - sowie dem für die genossenschaftliche Nutzung und die Ermöglichung von Wohnungsbau vorgesehenen Oberhof in Ober-Erlenbach.

Umbau und Neugestaltung der Fußgängerzone zwischen Kurhausvorplatz und Rathaus.

Abriss und Neuerrichtung des Parkhauses Karstadt sowie Neubau eines Parkhauses am Bahnhof in der Baseler Straße (heutiges Postgelände).

In Abstimmung mit dem Jugendbeirat Realisierung des Projekts „Move & Groove Center“ auf dem alten Postgelände am Bahnhofsplatz mit Discothek oder Club, Trendsporthalle und privatem Kino sowie Umsiedlung der Post in die Innenstadt unter Beibehaltung eines Postservices am oder im Bahnhof.

Unterstützung des Hochtaunuskreises beim Neubau der dringend benötigten Grundschule (Maria-Scholz-Schule, früher Pestalozzischule) auf dem Gelände der alten Feuerwache an der Wiesbadener/Schwalbacher Straße mit Turnhalle auch zur Nutzung für städtische Vereine. Ab 2018 nach Umzug der Schule in den Neubau: Bebauung des heutigen Schulgeländes mit Wohnungen.

Neubau einer Kindertagesstätte und einer Seniorentagesstätte mit Tiefgarage zwischen Elisabethenstraße und Promenade zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz auf dem dortigen städtischen bereits vom DRK genutzten Grundstück. Zurverfügungstellung auch des angrenzenden städtischen Grundstücks für die Baumaßnahme des DRK in Erbpacht.

Neubau der Stadtwerkezentrale an der PPR-Kreuzung mit Errichtung von ca. 25 kostengünstigen Mietwohnungen sowie eines Veranstaltungs- und Turnsaals für die Dornholzhäuser Vereine.

Realisierung der vier Feuerwehrhäuser in Ober-Eschbach, Dornholzhausen, Ober-Erlenbach und Kirdorf sowie Ausbau des Feuerwehrhauses Gonzenheim. Damit werden die Sicherheit in der Stadt sowie die Bereitschaft für Notfalleinsätze deutlich erhöht.

Gewissenhafte Prüfung einer Kurhaussanierung. Durchführung der Machbarkeitsstudie, die auch die historische Rekonstruktion der Kurhausfassade als eine von mehreren Möglichkeiten untersucht. Vorrangig ist die Revitalisierung von Theater- und Kongresstechnik, Erneuerung der Haustechnik und die innere Renovierung. Der Kongressstandort ist eine der Säulen der städtischen Standort- und Marketingpolitik und wird gemeinsam mit der Kur- und Kongreß-GmbH, der Hotellerie und dem Handel fortentwickelt.

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4
Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Bussen und Bahnen und Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der innerstädtischen Straßen wie auch der Umgehungsstraßen

Nur ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur stellt sicher, dass wir in Bad Homburg und in der Region mobil bleiben. Deshalb:

Verbesserung des Angebots im öffentlichen Nahverkehr vor allem beim Schienenverkehr, dem Stadtbus und Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Fahrradverkehr. Bei der Neuvergabe der Buskonzessionen für Bad Homburg und den Hochtaunuskreis sollen umweltfreundliche Busse zum Einsatz kommen. Das heißt: weniger Schadstoffe und weniger Lärm etwa durch Gas- oder Elektrobusse. Wenn im Januar 2017 die neue Konzessionsperiode für den Betrieb der Stadtbusse ansteht, ist für mich die komplette Umrüstung der Stadtbusse auf Gasbetrieb eine realistische Alternative zu den abgasintensiven und lauten Dieselbussen.
Erste Schritte zur engeren Zusammenarbeit beim ÖPNV mit den Nachbarstädten Oberursel und Friedrichsdorf sowie dem Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) sind bereits eingeleitet. Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt und die Gründung einer gemeinsamen regionalen Nahverkehrsgesellschaft für den gesamten Hochtaunuskreis mit dem VHT und der Stadt wird von mir angestrebt.

Umbau und Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und Neuorganisation des Busbahnhofs für bequemeres und besser organisiertes Umsteigen.

Die Fortführung der Planungen und die Inbetriebnahme der Regionaltangente West (RTW) sowie der Verlängerung der U-Bahn (U2) zum Bahnhof. Ausbau des Bad Homburger Bahnhofs zu einem Nahverkehrsknoten. Verlängerung der S-Bahn mit Elektrifizierung der Taunusbahn-Strecke nach Usingen. Einrichtung einer direkten Zugverbindung zwischen Bad Homburg und Friedberg (Regionalbahn 16) und damit Schaffung einer besseren Anbindung des Bad Homburger Bahnhofs nach Norden und Osten (Main-Weser-Bahn).

Enge Zusammenarbeit mit den Verbänden VCD, ProBahn, Fahrgastlobby, ADFC und anderen.

Fortsetzung der umfangreichen Straßen- und Kanalsanierungen in Bad Homburg wie zum Beispiel Untere Promenade, Schillerstraße, Steinmühlstraße, Güldensöllerweg, Tannenwaldweg, Oberer Reisberg, Stierstädter Straße und weitere.

Bei den überörtlichen Straßen soll an der PPR-Kreuzung ein kleiner Ausbau mit jeweils zwei Fahrspuren in der Fahrbeziehung Saalburg – Oberursel und der Bau von ampelfreien Rechtsabbiegerspuren realisiert werden, um u.a. die Abfahrt aus Dornholzhausen zu verbessern.

Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Kreuzung Ober-Eschbacher Straße/Südring (B&K) sowie der Kreuzungen Kalbacher Straße/Südring und Hewlett-Packard-Straße/Südring.

Prüfung des Baus von Kreisverkehren an bisher durch Ampeln geregelten Kreuzungen.

Verkehrsberuhigung in den Bad Homburger Ortsteilen.

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5
Erhalt und Fortentwicklung der Sportförderung und weiterer Ausbau der Angebote für den Breitensport

Bad Homburg hat sich in den letzten Jahren als Sportstadt erheblich weiterentwickelt. Neue Sportstätten sind mit Hilfe der Stadt entstanden, die Förderung der verschiedensten Vereinsaktivitäten wurde fortgesetzt, attraktive Sportveranstaltungen finden in Bad Homburg statt – auch von regionaler und überregionaler Bedeutung.

Mannschaften verschiedener Vereine spielen hochklassig in ihren jeweiligen Ligen in Deutschland. Ich will diesen positiven Trend fortführen.

Bad Homburg ist eine Sportstadt. Etwa 25.000 Menschen treiben Sport in einem der fast 60 Sportvereine, viele weitere Tausende betätigen sich als nicht vereinsorganisierte Freizeitsportler etwa als Walker. Schwimmer im städtischen Seedammbad, Läufer oder andere Freizeitsportler nutzen das große Angebot der Sportstudios in Bad Homburg. Für sie alle hat die Stadt in den vergangenen Jahren die gute bis sehr gute Infrastruktur erhalten oder erhöht. Zwei neue Sporthallen sind bei der Homburger Turngemeinde (HTG) am Niederstedter Weg sowie in Ober-Eschbach an der accadis-Schule entstanden, die Vereinsheime der Fußballer am Wiesenborn wurden fertiggestellt oder sind wie an der Sandelmühle und im Sportzentrum Nordwest saniert worden.

Für Freizeitfußballer und Jugendliche wurden u.a. die Bolzplätze an der Hofheimer Straße vom Hartplatz in einen Kunstrasenplatz – wie an der Sandelmühle – umgewandelt.

Diese gute Infrastruktur weiter zu erhalten und möglichst zu verbessern, ist mein Ziel für die nächsten Jahre. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Förderung des Breitensports und auf der Unterstützung der Jugendarbeit der Sportvereine sowie auf der Förderung der nichtvereinsgebundenen Aktivitäten. Für unsere Bundesligavereine Hornets (Baseball), TTC Ober-Erlenbach (Tischtennis) und die TSG Ober-Eschbach (Handball) werden wir weiterhin die städtischen Sporthallen und Sportfelder sowie deren Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen und damit auch den Betrieb und die Unterhaltung übernehmen. Sofern die Vereine Profis oder Halbprofis einsetzen, leistet die Stadt keine finanziellen Zuschüsse für deren Spielbetrieb (Handgelder, Gehälter), hilft natürlich und selbstverständlich wie z.B. bei Wohnungssuche, der Arbeitsplatzvermittlung und ggfs. bei der Aufenthaltsgenehmigung und stellt die Spielstätten kostenfrei zur Verfügung.

Folgende Maßnahmen will ich in meiner zweiten Amtszeit umsetzen:
Verbesserung der Sporthallensituation durch neue Hallen für den TV Gonzenheim (Lange Meile), an der GaG (für die Turnabteilung der SGK) sowie an der Humboldtschule und an der Maria-Scholz-Schule (früher: Pestalozzischule). Die Sanierung der Albin-Göring-Halle wird nach dem Neubau der Halle an der Langen Meile in Gonzenheim erfolgen.
Finanzierung der Seedammbadsanierung bis 2021.
Weiterentwicklung der Sportförderrichtlinien.
Zug um Zug Sanierung der in die Jahre gekommenen Kunstrasenplätze Wiesenborn, Wingert und Sandelmühle. Der Kunstrasenplatz am Wiesenborn wird als ältester Platz zuerst saniert.

Die Fortführung der großen regionalen wie überregionalen Sportveranstaltungen wie das Radrennen um den Großen Preis von Bad Homburg (im 36. Jahr), der Kurparklauf (seit 1994) und die neu ins Leben gerufene Veranstaltung „Bad Homburg runs after work“. Mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren wird es auch in den nächsten Jahren gelingen, das Radrennen am 1. Mai durch Bad Homburg zu führen oder den Start der Rallye Monte Carlo Historique wieder in unsere Stadt zu holen.

Die Aktivitäten des größten Bad Homburger Sportvereins (HTG) für Flüchtlinge werde ich unterstützen und dafür werben, dass auch andere Vereine solche Angebote machen.

Beim Royal Homburger Golfclub bemüht man sich neben der Schaffung eines attraktiven Platzes für die Golferinnen und Golfer sowie zur Durchführung nationaler Turniere seit Jahren auch um eine ökologische Einbettung des Platzes in die natürliche Umgebung der Vordertaunuslandschaft. Dies wird von mir begrüßt. Die ökologischen Standards, bezogen auf Pflanzen, Tierwelt und Erhalt der Naturräume, sind hoch. Unter Beachtung dieser Standards wird die Stadt dem Golfclub bei der Neuorganisation zur Verbesserung des Platzes auf ein höheres Par helfen.

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6
Sicherstellung einer familienfreundlichen Kinderbetreuung, die Alleinerziehende berücksichtigt und Schaffung weiterer Betreuungsplätze

Mütter und Väter sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Der Spagat zwischen Beruf und Kinderbetreuung ist oft nicht leicht zu bewältigen. Um jungen Eltern etwa nach der Gründung einer Familie genauso wie Alleinerziehenden zu helfen, sehe ich es als eine bedeutende Aufgabe an, die Kinderbetreuung für Kinder von 1 bis 10 Jahren weiter zu verbessern. Vor allem im Krippen- und Hortbereich gibt es noch Verbesserungsbedarf, trotz der in den letzten Jahren geschaffenen rund 600 Plätze. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Landkreis als Schulträger ebenfalls für die Grundschulkinder verantwortlich zeichnet. Die Stadt Bad Homburg wird den Kreis dabei nachdrücklich unterstützen, da er an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit ist.

Bis zum Schuljahresbeginn 2015/2016 im September werde ich an der Ketteler-Francke-Schule in Kirdorf und an der Grundschule Dornholzhausen insgesamt ca. 90 neue Betreuungsplätze für Schulkinder schaffen. Um die Schulkinderbetreuung in Dornholzhausen weiter zu verbessern, treibe ich die Planung zum Bau eines „Schulkinderhauses“ voran. Dies wird direkt neben der Grundschule auf dem Gelände des derzeitigen Feuerwehrstützpunktes, der inzwischen viel zu klein geworden ist, errichtet werden. Daher müssen wir mit Nachdruck an der Realisierung des neuen Feuerwehrhauses an der Dornholzhäuser Hauptstraße gegenüber des Friedhofes arbeiten. Perspektivisch wird außer dem Neubau der Kita an der Bertha-von Suttner-Straße in diesem Jahr – die Arbeiten haben bereits begonnen – neben der neuen Feuerwache eine weitere Kindertagesstätte gegenüber dem Friedhof entstehen können. Die Stadt wird darüber hinaus die vom Hochtaunuskreis durchzuführende Errichtung eines Anbaus zur Erweiterung der Grundschule Dornholzhausen positiv und durch ein schnelles Baugenehmigungsverfahren begleiten und unterstützen.

Wichtig für mich sind auch eine Steigerung der Angebote zur Ganztagsbetreuung in allen städtischen Kitas und damit einhergehend die Angebotserweiterung von Mittagstisch mit gesundem Essen für alle Kinder.

Eine möglichst wohnortnahe Inklusion von Kindern mit Behinderung in den Kindertageseinrichtungen wird von mir angestrebt.

Auch die Absicht des Hochtaunuskreises auf dem Gelände der alten Feuerwache an der Schwalbacher Straße eine neue Grundschule zu errichten (Maria-Scholz-Schule bisher Pestalozzischule), wird von mir ausdrücklich begrüßt und befördert, schafft dies doch Entlastung bei der räumlichen Enge in der Landgraf-Ludwig-Schule. Die Stadt wird das ihr gehörende Gelände der alten Feuerwache mit dem Gelände an der Wiesbadener Straße, auf dem die Schule derzeit steht und das dem Kreis gehört, tauschen. So kann die alte Schule weiter betrieben werden, bis die neue Schule fertig gestellt ist. Danach reißt die Stadt den Altbau ab und errichtet auf dem Gelände kostengünstige Wohnungen. Den derzeitigen Mietern in der alten Feuerwache, dem DRK und der IKF, hilft die Stadt bei der Suche nach neuen Standorten.
Die segensreiche Einrichtung des Kinderschutzbundes, der zurzeit in der alten Hausmeisterwohnung auf der alten Feuerwache eine Schulkinder-Betreuungseinrichtung und eine Kleiderkammer betreibt, wird an diesem Standort zunächst in der alten Schule und später in einem Neubau auf dem dann neuen städtischen Wohngebiet an der Wiesbadener Straße verbleiben. Der Standort für den Kinderschutzbund ist wegen seiner zentralen Lage zu drei Schulen, der GaG, der Ketteler-Francke-Schule und der Landgraf-Ludwig-Schule ideal.

Auf dem Gelände des alten Krankenhauses zwischen Taunus-, Urseler- und Jacobistraße wird der Kreis mit Unterstützung der Stadt ein Wohngebiet mit ca. 300 Wohneinheiten errichten. Mit dem Kreis werde ich vereinbaren, dass auch dort eine Kita als Ersatz für die Einrichtung im Haus Berlin, das niedergelegt werden wird, errichtet werden kann.

Zusammen mit dem DRK soll am Standort Promenade das alte Gebäude abgerissen und durch einen Neubau mit Kita, Seniorenzentrum und Tiefgarage ersetzt werden. Die Stadt stellt hierfür dem DRK ihre Grundstücke in Erbpacht zur Verfügung und beteiligt sich an den Baukosten der Tiefgarage.

Weitere Kinderbetreuungseinrichtungen sollen in den nächsten Jahren im Rahmen der Neubebauung der Wohngebiete auf dem Vickersgelände an der Frölingstraße, dem Südcampus in Ober-Eschbach sowie dem Hühnerstein in Ober-Erlenbach entstehen.

Die Stadt Bad Homburg hat seit 2014 ein modernes neues Krankenhaus. Was fehlt, ist allerdings eine von über 14.000 Menschen aus Bad Homburg und der Region als notwendig angesehene Kinderstation am neuen Klinikum, die bisher noch nicht eingerichtet wurde. Unsere Kinder benötigen die beste ärztliche Versorgung. Auch das gehört zum hohen Wohnwert unserer Stadt. Ich setze mich dafür ein.
Sollte eine Kinderstation weiterhin am Widerstand des Hessischen Sozial- und Gesundheitsministers scheitern, muss mindestens eine kinderärztliche Notfallversorgung besonders nachts, an Wochenenden und an Feiertagen sichergestellt werden. Dies kann in Kooperation mit einem benachbarten Krankenhaus organisiert werden.

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Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz mit Verantwortung betreiben, um unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Stadt zu überlassen

Bad Homburg ist eine Stadt mit hohen Standards bei Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz. Ich will unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Stadt überlassen. Das bedeutet, die natürlichen Lebensgrundlagen in den außer- und innerstädtischen Naturräumen wie Stadtwald, landwirtschaftlichen Flächen, Bachauen, Streuobstwiesen und Parks zu pflegen, zu schützen und zu erhalten sowie die Biodiversität zu fördern. Landschaftsräume wie Braumannswiesen, Röderwiesen, Kirdorfer Feld, Hardtwald, Pilgerrain und Lohwald sowie der landwirtschaftlichen Flächen und Streuobstwiesen in Ober-Erlenbach, Ober-Eschbach und Gonzenheim müssen in ihrer Funktion durch die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten gesichert bleiben.

Die ökologische Waldbewirtschaftung des ca. 1.300 Hektar großen Stadtwaldes in eigener städtischer Trägerschaft und Verantwortung wird weiter ausgebaut. Sie sichert einen gesunden Waldaufbau, schützt unsere Trinkwasserreservoire im Taunus, sorgt für gute Luft und ist auch wirtschaftlich einträglich.

Umweltschutz in Bad Homburg bedeutet für mich natürlich auch Energiesparen, Luftreinhaltung, umweltfreundliches Bauen, energetische Sanierung von Altbauten, die Beteiligung der Stadt am Fair-Trade-Projekt sowie die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Fahrrad.

Auf dem Taunuskamm wird es mit mir keine Windparks geben. Auch die Planungen der Windräder in Ober-Erlenbach gemeinsam mit Karben werden eingestellt. Zu hoch sind die bürokratischen Hürden (Flugsicherung und Funkfeuer), die Planungskosten und zu gering ist der zu erwartende Stromertrag und die mögliche Rendite. Die Stadtwerke werden sich bei guten Angeboten an regionalen Onshore-Windparks beteiligen, sofern es ökonomisch sinnvoll ist.

Wie bereits im Gartenfeld praktiziert – dort wurde das bestehende Blockheizkraftwerk (BHKW) von den Stadtwerken Bad Homburg übernommen und saniert – sollen in den nächsten Jahren weitere BHKWs von den Stadtwerken errichtet und betrieben werden. Das ist ökonomisch sinnvoll – im Gartenfeld konnten nach der Übernahme des BHKWs durch die Stadtwerke die Heiztarife um 20% gesenkt werden – und natürlich auch ökologisch sinnvoll, da in BHKWs die Energie-Effizienz sehr hoch ist und weniger Schadstoffe ausgestoßen werden. Das dient auch der Luftreinhaltung.
Mit dem Baubeginn eines BHKWs am Bahnhof ist ein weiterer Schritt zur umweltfreundlichen Versorgung sämtlicher Gewerbebetriebe rund um den Bahnhof mit Wärme/Kälte und Strom getan. Weitere BHKWs sollen folgen: Im Wohngebiet auf dem ehemaligen PPR-Gelände, für die Versorgung der Wohngebiete Vickers, Krankenhaus alt, Südcampus und Hühnerstein. Das große Ziel bis 2030: möglichst viele Wohn- und Geschäftsgebäude in Bad Homburg auf die Energieversorgung mit Gas und Fernwärme aus BHKWs umzustellen.

Das Förderprogramm zur Bezuschussung privater energetischer Gebäudesanierung sowie von Energiesparmaßnahmen (Straßenbeleuchtung u.a.) wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Energiesparen und Energieeffizienz helfen auch bei der Luftreinhaltung. Hier steht Bad Homburg vor besonderen Herausforderungen, denn als Prädikatskurort gelten für unsere Stadt ganz besonders strenge Grenzwerte. Wollen wir dieses Prädikat nicht verlieren, müssen wir die oben ausgeführten Maßnahmen umsetzen. Saubere Luft kommt nicht von selbst, außer bei starkem Wind. Wir müssen daher auch den Verkehrssektor betrachten. Weniger Verkehr wird es im Kurpark durch weniger Parkplatzsuchverkehr nach Wiedereröffnung des Karstadt-Parkhauses Ende 2015 geben. LKWs haben im Kurpark außer als Anlieger nichts zu suchen.

Die städtische Busflotte (ca. 85 Stadtbusse) wird mit Beginn der neuen zehnjährigen Konzessionsperiode am 1.1.2017 auf Gasmotoren mit Katalysator umgestellt.

Bad Homburg unterstützt die Errichtung einer regionalen Umweltzone im Rhein-Main-Gebiet. Warum ist saubere Luft so wichtig? Weil saubere Luft bares Geld und außerdem gesund ist. Als einer von nur drei hessischen Prädikatskurorten, der die Luftgrenzwerte einhalten muss, belaufen sich die städtischen Einnahmen aus dem Bäderpfennig und der Kurtaxe auf rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Da lohnt es sich also auch in Luftreinhaltepläne und –maßnahmen zu investieren.

Der Luftreinhaltung und der Vermeidung von CO2, NOx und Feinstaub dienen natürlich auch alle Maßnahmen und Angebote zur Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Bus, Bahn und Fahrrad (siehe Verkehr).

Sauberes Wasser in den Bächen und in den Teichen unserer Stadt ist die Grundlage für Artenreichtum. Damit keine Abwässer in die Bäche gelangen, müssen die Regenrückhaltebecken ausgebaut werden. Natürliche Retentionsräume müssen schon an den Oberläufen der Bäche erhalten oder geschaffen werden. Wo Menschen leben, gebrauchen und nutzen sie Wasser – und verschmutzen es. Moderne Kläranlagen am Erlenbach und am Eschbach in den gleichnamigen Stadtteilen sorgen für die Reinigung unserer Abwässer. Die Anlagen wurden in den vergangenen Jahren nachhaltig verbessert. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die beiden Kläranlagen weiter optimiert werden und eine vierte Reinigungsstufe erhalten.

Die Bäche und Bachtäler in unserer Stadt sind bedeutende Naturräume, die ich besonders schützen will. In den letzten Jahren wurden viele Bachrenaturierungen durchgeführt. Wichtige Maßnahmen, die ich in den nächsten Jahren beginnen will, sind: die Renaturierung des Heuchelbachs im Bereich der Götzenmühle sowie Erhalt der alten Mühle aus dem 18. Jahrhundert und Renaturierung des Baches zwischen Götzenmühlweg und Untertor. Am Oberlauf des Kirdorfer Baches werde ich Maßnahmen ergreifen, um ein Abrutschen der Altdeponie („Monte Scherbelino“) in den Bach zu verhindern.

Ganz wesentlich ist, die Trinkwasserreservoirs unserer Stadt zu schützen und eine sichere Wasserversorgung durch unseren Eigenbetrieb Stadtwerke zu gewährleisten. Über 80% unseres Trinkwassers werden innerhalb der Gemarkung der Stadt im Taunus und in den Tiefbrunnen im Süden gefördert. Die restlichen 15 bis 20 % kommen über den Wasserbeschaffungsverband aus dem Vogelsberg. Unsere Stadtwerke stellen sicher, dass gutes Trinkwasser aus den Leitungen der Haushalte kommt. Dabei soll es bleiben. Die unterschiedlichen Härtegrade unseres Trinkwassers (wenig Kalk im Norden/viel Kalk im Süden unserer Stadt) rühren von den Gesteinsschichten her, durch die unser Grundwasser vor der Förderung fließt: Quarzit im Taunus und Kalk- und Sandstein in der Ebene. Hartes oder kalkhaltiges Wasser ist für den Menschen unbedenklich, macht aber an Leitungen und Geräten Probleme. Hiergegen kann man sich nur mit Entkalkungsgeräten im Haus selbst schützen.

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Als soziale Stadt weiterhin für unsere Senioren und für Menschen mit Behinderungen sorgen. Integration derer, die in unserer Stadt Hilfe und Unterstützung benötigen

Bad Homburg ist Kurstadt, Sportstadt, Wirtschaftsstandort und hat ein blühendes Kulturleben. Natürlich werde ich darauf achten, dass auch die sozialen Rahmenbedingungen für alle Bad Homburger auf einem hohen Niveau bleiben werden. Wir kümmern uns als Stadt um Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die von Arbeitslosigkeit oder Altersarmut bedroht sind, ihre Wohnung verloren haben, als Flüchtlinge zu uns kommen, die körperliche Gebrechen haben. Eine soziale Stadt bedeutet für mich Integration und Inklusion. Ich kümmere mich um die soziale Sicherheit aller Bad Homburger. Dabei ist die Integration unterschiedlicher Interessen eine wichtige kommunale Querschnittsaufgabe.

Vereine und Verbände wie VdK, SoVD, AWO, Lebenshilfe, Hospizverein, Caritas, Diakonisches Werk, DRK, Mieterschutzbund und die Menschen, die ambulante Hilfen und Beratung für Senioren und Kinder bieten, alle ehrenamtlichen Initiativen sollen weiterhin von der Stadt unterstützt werden. Insgesamt will ich das Ehrenamt auch in Zukunft intensiv fördern

Soziale Stadtentwicklung heißt für mich Schaffung von kostengünstigem Wohnraum, seniorengerechten Wohnungen und mehr Angeboten im betreuten Wohnen sowie die Entwicklung von Konzepten zur Unterstützung älterer Bürgerinnen und Bürger wie etwa der Ausbau ambulanter Angebote für Senioren. Eine Aufwertung der Servicestelle Älterwerden im Rathaus wird die Informationsmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren verbessern.

Gemeinsam mit dem DRK werde ich die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass auf dem städtischen Grundstück an der Promenade gegenüber dem Finanzamt der Neubau eines DRK-Seniorentreffs und der DRK-Kindertagesstätte realisiert werden kann.

Die Stadtteil- und Familienzentren leisten gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen wertvolle soziale und gesellschaftliche Arbeit. Familienzentren sind Begegnungsstätten, die Hilfsangebote und vernetzte Angebote mit kleinem Etat bieten. Ihre gute Arbeit muss in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

Der Bad Homburg Pass, der seit dem Jahr 2011 angeboten wird, ist angesichts von über 3.000 Nutzern ein Erfolgsmodell und soll beibehalten werden. Er sichert die soziale, kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe auch der Bad Homburger, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Er sichert über die verbilligte Monatskarte für den Stadtbus auch die Mobilität dieses Personenkreises.

Der Erhalt und die bedarfsgerechte Anpassung freiwilliger sozialer Leistungen wie der Bad Homburg Pass sind kein überflüssiger Luxus, sondern Grundlage sozialer Gerechtigkeit in unserer Stadt.

Die rund 9.000 Bad Homburger mit einer anerkannten Behinderung sollen in jedem Bereich am städtischen Leben ohne fremde Hilfe teilhaben können. Daher müssen auch weiterhin Barrieren abgebaut werden. Hier unterstütze ich den Arbeitskreis „Initiative barrierefreies Bad Homburg“ ganz besonders. Menschen mit Behinderungen erhalten Hilfe und Unterstützung durch die bestehenden Beratungsstellen im Rathaus und bei den Verbänden.

Barrierefreiheit in der Stadt bedeutet mehr Lebensqualität nicht nur für Behinderte, sondern für jeden Einzelnen. Vor allem Menschen mit Behinderung erleben Barrieren fast täglich. Das kann ein fehlender Griff an einer Rampe für Rollstuhlfahrer sein, nicht abgesenkte Bordsteine an Straßenübergängen oder eine schwere Tür, die von älteren oder behinderten Menschen nicht zu öffnen ist. Ich will diese Barrieren abbauen. Dazu hat es in letzter Zeit zahlreiche Initiativen gegeben. Beispielhaft ist die Straßenkreuzung Louisenstraße/Ferdinandstraße, die komplett behindertengerecht mit Behindertenampel ausgerüstet ist.

Weiterhin bedeutet das für die nächsten Jahre: Bau von behindertengerechten Wohnungen, Absenkung von Bordsteinen und Abbau von anderen Barrieren sowie die Verbesserungen der Einstiegsbedingungen zum Stadtbus, weitgehende Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Bereichen des öffentlichen Straßenverkehrs. Einrichtungen des Einzelhandels und der Gastronomie sollen mit Unterstützung der Stadt ebenfalls barrierefrei erreicht werden können.

Möglichst wohnortnahe Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kindertageseinrichtungen.

Politik für Jugendliche bedeutet für mich Politik mit Jugendlichen – das heißt, für alle Bereiche der Jugendarbeit sind geeignete Beteiligungsmodelle zu entwickeln, die Jugendliche frühzeitig in Planung und Umsetzung von Projekten einbeziehen, von denen ihre Altersgruppe betroffen ist. Der neu gegründete Jugendbeirat der Stadt Bad Homburg ist ein sehr gutes Beispiel hierfür.
Dies gilt sowohl für die Angebotsgestaltung vorhandener Jugendeinrichtungen, was Programm und Öffnungszeiten betrifft, als auch für die Entwicklung von weiteren Freizeit- und Kulturangeboten für Jugendliche und junge Erwachsene in unserer Stadt. Neben vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten brauchen junge Menschen in unserer Stadt aber auch ein Angebot bezahlbaren Wohnraums. Ich will daher das Konzept „Junges Wohnen“ in Bad Homburg ausbauen und fördern.

Für den Jugendclub Ober-Eschbach (derzeit provisorisch am Massenheimer Weg untergebracht) soll eine endgültige Lösung im innerörtlichen Bereich Ober-Eschbachs gefunden werden.

Bolzplätze, die bisher noch nicht saniert worden sind, werden in den nächsten Jahren in Angriff genommen.

Das sogenannte Move & Groove-Center mit Kino, Disco (Club) und Trendsporthalle kann erst nach Auszug der Post (Mitte 2016) gebaut werden. Finanzierung und Betrieb soll über einen Investor und professionelle Betreiber erfolgen. Die Trendsporthalle kann von einem Sportverein betrieben werden. Das Angebot in der Sporthalle soll sich an nicht vereinsgebundene Jugendliche und junge Leute wenden. Das Gambrinus im Fürstenbahnhof bleibt bis zur Eröffnung des Moove & Groove Centers erhalten.

Die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund soll in der Jugendarbeit stärker berücksichtigt und durch Beteiligungsprojekte gefördert werden. Hierbei kommt der Jugendarbeit der Sport- und Kulturvereine besondere Bedeutung zu. Diese werden daher von der Stadt unterstützt.
Deutsch-ausländische Jugendfreizeiten sollen unterstützt und gefördert werden: bei den Kontakten zu den Partnerstädten sollten noch mehr Jugendliche teilnehmen können. Erhalt der Förderung von Ferienfreizeiten, Durchführung von Filmnächten und offenen Sportveranstaltungen (Indoor-Baseball, Skatertage) und Ausweitung der Nachtsportangebote. Unterstützung von Angeboten zur Hausaufgabenhilfe und Schülerbetreuung sowie der Jugendberufshilfe (Jugendbildungswerk).

Ältere Menschen möchten in der Regel so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben – da sie jedoch in ihrem Aktivitäts- und Mobilitätsradius oftmals eingeschränkt sind, werden vielfältige Unterstützungs- und Hilfesysteme benötigt, um älteren Menschen den Verbleib in ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen.

Ich setze mich daher für die Förderung vielfältiger Mehrgenerationenprojekte wie Öffentliche Wohnzimmer oder Patenprojekte wie Justamente ein. Ebenso für die Einrichtung von Angeboten des betreuten Wohnens in allen Ortsteilen und für die Unterstützung bei der Einrichtung von Senioren WGs.
Dazu gehören auch der Ausbau ambulanter Dienste, barrierefreie Gestaltung öffentlichen Straßenraums und von Gebäuden, Verlängerung von Grünphasen an Fußgängerampeln, Sicherung der Nahversorgung in den Ortsteilen, mehr Sitz- und Ruhezonen im gesamten Stadtgebiet sowie Bau von seniorengerechten Wohnungen in den Bad Homburger Stadtteilen.

Der Ausländerbeirat Bad Homburgs wird auch weiterhin von der Stadt in seinen vielfältigen Aktivitäten unterstützt und gefördert. Die Wahl zum Beirat im Herbst 2015 wird selbstverständlich von der Stadt finanziell und logistisch unterstützt.

Ich arbeite für die räumliche und finanzielle Unterstützung demokratischer Ausländerorganisationen und deren Aktivitäten (Kulturprogramm, Begegnungen, Jugendfreizeiten, Integration in Heimatfeste) sowie für Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungschancen junger Menschen mit Migrationshintergrund bei der Stadtverwaltung.

Durch die Krisen und Kriege in Nordafrika, dem Nahen und dem Mittleren Osten sind Millionen Menschen auf der Flucht. Viele kommen auch zu uns. Wer in Not ist, wird von uns aufgenommen. Wir wollen als Stadt Bad Homburg den Flüchtlingen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und – sobald sie als Asylbewerber anerkannt sind – für eine umfassende Integration sorgen. Ich unterstütze daher nachdrücklich die Bemühungen des Hochtaunuskreises zum Bau eines modernen Flüchtlingswohnheims am Niederstedter Weg.

Die Integration von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund ist für mich eine gesellschaftliche wie kommunalpolitische Zukunftsaufgabe. Sprachförderung allein reicht aus meiner Sicht nicht aus, vielmehr erfordert Integration die gleichberechtigte Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben Bad Homburgs. Daher setze ich mich für eine schnelle Arbeitserlaubnis für Asylbewerber ein.

Der Grund für Obdachlosigkeit besteht meist in der simplen Tatsache, dass dem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum kein entsprechendes Angebot gegenübersteht. Insofern ist eine grundsätzliche Verbesserung der Situation nur durch die Beschaffung von preisgünstigem und geeignetem Wohnraum möglich, den wir bieten wollen. Die Stadt strebt zudem das Belegrecht für einen Teil der bestehenden Wohnungen im sozialen Wohnungsbau und in Altenwohnanlagen an.

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Fortführung des großen Kulturangebots. Denkmalschutz und Parkpflege zur Erhaltung des Charakters unserer Stadt. Die Zukunft Bad Homburgs als Gesundheitsstandort und die Weiterentwicklung des Kur- und Kongresswesens sicherstellen

Kultur

Bad Homburg ist eine Kulturstadt – und soll es auch bleiben. Ich habe in den sechs Jahren meiner Amtszeit die erfolgreichen und großen Kulturveranstaltungen, die meine Vorgänger ins Leben gerufen haben, fortgeführt. Neue Angebote sind dazugekommen, wie - in Zusammenarbeit mit der Kur- und Kongreß-GmbH - das Poesie- & Literaturfestival, die Reihe „Dance RheinMain“ sowie die neue Ausrichtung der Englischen Kirche mit Young Friday und den Ausstellungen von Künstlern aus Bad Homburg und der Region. Die Kulturnacht, die interessanten Ausstellungen im Gotischen Haus, die gut besuchten Veranstaltungen des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek, das Angebot „Weltmusik im Kulturspeicher“ im renovierten Bahnhof und die Vielzahl der herausragenden Konzerte in der Schlosskirche werden mit mir auch weiterhin Markenzeichen des Homburger Kulturangebots bleiben.

Blickachsen, Fugato, KunstWerkStadt, das Poesie- & Literaturfestival will ich weiterhin seitens der Stadt auch mit Hilfe privater Sponsoren unterstützen.

Wichtig ist mir die Unterhaltung und der Ausbau des Stadtarchivs sowie des Städtischen Museums im Gotischen Haus und natürlich auch der Heimatmuseen in den Stadtteilen. In Dornholzhausen kann im unter Denkmalschutz stehenden letzten original Waldenser Haus ein Stadtteilmuseum für Dornholzhausen entstehen.
Das Stadtarchiv soll 2016 in die Villa Wertheimber im Gustavsgarten umziehen. Dadurch entspannt sich die räumliche Situation für das Archiv wie auch für das Stadtmuseum. Das Museum kann sich im Gotischen Haus erweitern. In der Villa Wertheimber werden die räumlichen Voraussetzungen für ein modernes Archiv und gute Rahmenbedingungen für die Nutzer geschaffen. Erstmals werden alle Archivalien an einem Ort aufbewahrt und damit den Nutzern schnell zur Verfügung stehen.

In den nächsten Jahren wird es darum gehen, dieses hohe Niveau und die Reichhaltigkeit unserer Stadtkultur zu erhalten. Ich will ein facettenreiches Kulturangebot für alle Altersgruppen, das nicht nur den allgemeinen Geschmack bedient, sondern auch Neues und experimentelle Kultur zulässt. Unser kommunales Erscheinungsbild in Sachen Kultur trägt entscheidend zur Prägung und Identifikation mit unserer Stadt bei.

Lebendige Stadtkultur in Bad Homburg schließt natürlich auch weiterhin die nachhaltige Unterstützung unserer eingesessenen Bildungs- und Kulturträger wie Frauenbildungszentrum, Volkshochschule mit Musikschule, Kinderkunstschule, Artlantis, Volksbühne, Galerien, Studiobühne, Kleine Oper, Kasperl Kompanie sowie die vielen anderen Kulturschaffenden und Kulturträger in unserer Stadt wie Kammerorchester, Kurorchester, Verein für Geschichte und Landeskunde, Gesangsvereine, Kirchenchöre, Karnevalsvereine, Heimatvereine, Jugendkulturvereine u.a. ein.

Vereine prägen unser gesellschaftliches und kulturelles Leben. Häufig sind sie nicht nur in ihrem originären Aufgabenfeld laut ihrer Satzung tätig, sondern sind die Motoren von großen Festen wie dem Laternenfest, den Stadtteilfesten oder der örtlichen Kerb. Sie machen Bad Homburg bunt und liebenswert. Wichtig ist, dass die Vereine für ihre Aktivitäten die nötige Infrastruktur zur Verfügung haben. Die Stadt wird daher die Vereine weiterhin durch Räumlichkeiten für Vereinstreffen und Lager- sowie Abstellmöglichkeiten unterstützen.
Der Homburger Sommer soll noch attraktiver gestaltet werden. Es wird eine engere Abstimmung mit der Kur- und Kongreß-GmbH angestrebt. Was gut war und ist, bleibt erhalten, Neues soll ausprobiert werden.

Ich unterstütze den Bau eines privaten Kinos am Bahnhof. Hier liegen bereit erste Ideen von privaten Betreibern vor.

Bildung

Unsere Volkshochschule mit Musikschule arbeitet auf einem sehr hohen Niveau. Ich werde mich für den Fortbestand und den Ausbau dieser Einrichtung einsetzen.

Die Schul- und Bildungslandschaft Bad Homburgs ist sehr gut. Zwei staatliche Gymnasien (Humboldt sowie KFG) und zwei in gemeinnütziger bzw. privater Trägerschaft (Maria-Ward-Schule und Accadis mit Grundschule und Gymnasium). Hinzu kommt noch die accadis-Fachhochschule in Ober-Eschbach und das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität auf dem Wingertsberg.
Ich unterstütze die Fördervereine an den Schulen ebenso wie alle Initiativen zum Aufbau einer gymnasialen Oberstufe an der Gesamtschule am Gluckenstein.

Gemeinsam mit dem Kreis werden wir in den nächsten drei Jahren den Neubau der Maria-Scholz-Schule (Grundschule) auf dem Gelände der alten Feuerwache realisieren und damit die Raumnot in der Landgraf-Ludwig-Schule und der Hölderlinschule mildern. Der Anbau mit der Schaffung von sechs weiteren Klassenräumen an der Grundschule Dornholzhausen steht ganz oben auf meiner Agenda.

Grundsätzlich strebe ich die Übertragung der Schulträgerschaft vom Kreis auf die Stadt an.

Denkmalschutz

Die Saalburg und der Limes sind neben ihrer Einzigartigkeit auch als Weltkulturerbe ein bedeutender Faktor für die Tourismusbranche unserer Stadt genauso wie für die Aufarbeitung unserer Geschichte.
Die Erhaltung und teilweise notwendige Wiederherstellung des historischen Kurparks sind von großer Bedeutung für unser Stadtbild. Die Sanierung von Wandelhalle (Orangerie) und Konzertmuschel im Jahr 2012 hat gezeigt, was möglich ist.
Das 2013 verabschiedete Kurparkpflegewerk, das den Kurpark sowohl in ökologischer Hinsicht als auch bezüglich des Kurwesens und des Denkmalschutzes in dem dafür notwendigen Zustand erhält oder in ihn zurückversetzt, wird in den nächsten 20-30 Jahren Zug um Zug realisiert.

Im Kleinen Tannenwald wird im Jahr 2015 mit Unterstützung der Stadt und vieler Sponsoren sowie unter Federführung des Fördervereins Kleiner Tannenwald das vorletzte große Projekt umgesetzt: Die Schweizerei wird wieder ein Schmuckstück im Kleinen Tannenwald sein. Die Meierei ist dann das letzte noch verbleibende Objekt und auch das aufwändigste. Bis 2020 soll auch dieses Bauwerk nach historischem Vorbild mit privater Unterstützung saniert sein.

Kur und Modebad des 19. Jahrhunderts/UNESCO Weltkulturerbe

Ich arbeite intensiv an der Bewerbung Bad Homburgs im Rahmen der seriellen Bewerbung zusammen mit Baden-Baden und dem tschechischen Bäderdreieck (Partnerstadt Marienbad) u.a. zur Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Geburtshaus von Louis Jacobi, das die Stadt erworben hat, soll saniert werden und als an die Stadtbibliothek angegliedertes Ausstellungshaus über das Leben und Wirken von Louis Jacobi informieren.

Die Sanierung der Villa Wertheimber im Gustavsgarten wird 2016 abgeschlossen. Ab Sommer 2015 wird das repräsentative Erdgeschoss wieder nutzbar sein.

Nach dem Auszug des Stadtarchivs steht die Sanierung des Gotischen Hauses an. Sie soll bis 2020 abgeschlossen sein.

Das Sanatorium Goldschmidt am Weinbergsweg soll unter Denkmalschutz gestellt werden und auch die Sanierung des Fürstenbahnhofs muss in den nächsten sechs Jahren gestemmt werden.

Nicht nur dem Kurpark als unserem bedeutendsten Park gehört meine Aufmerksamkeit. Unsere großartigen Parks wie in der Landgräflichen Gartenlandschaft der Gustavsgarten, der Kleine Tannenwald, Forstgarten und Hirschgarten, der Lustpark Große Tanne und die Buschwiesen genauso wie der Park der Villa Reimers und der Schlosspark benötigen ständige Pflege und Erhaltungsmaßnahmen.

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Sicherheit für unsere Stadt: Landes- und Stadtpolizei, städtische Feuerwehr, DRK und das THW sowie andere Sicherheits- und Rettungsdienste unterstützen

Gemeinsam mit der Landespolizei sorgt die Bad Homburger Stadtpolizei – unterstützt von zertifizierten privaten Sicherheitsdiensten – für eine weitgehend gute Sicherheitslage in Bad Homburg. Für die Sicherheit ist originär die Landespolizei zuständig. Häufig aber dauert es zu lange, bis die Landespolizei zum Einsatzort kommt, zu dem sie gerufen wird. Immer mehr eigentliche Aufgaben, die in der Verantwortung des Landes liegen, werden so – nicht nur in Bad Homburg – der Kommune übertragen. Davor dürfen wir nicht die Augen verschließen. Neben den Appellen an die Landesregierung, für eine der Sicherheitslage angemessene Ausstattung der staatlichen Polizei zu sorgen, ergreifen wir zum Schutz der Bevölkerung auch eigene Maßnahmen. Regelmäßige Streifengänge und –fahrten der Stadtpolizei und privater Sicherheitsdienste in der Innenstadt, am Bahnhof, am Rathaus u.a. auch nachts. Im Bahnhof wird die Sicherheitszentrale der Kur- und Kongreß-GmbH auch weiterhin von der Stadt unterstützt. Stadt und KuK wenden dafür annähernd 300.000 Euro pro Jahr auf. Die Ausstattung der Stadtpolizei mit digitalem Sprechfunk sorgt für eine weitgehend störungssichere Kommunikation. Ich setze mich dafür ein, dass die Streifenfahrten der staatlichen Polizei, um Einbrüche und Gewaltdelikte zu reduzieren, besonders nachts intensiviert werden.

Die Feuerwehren Bad Homburgs erhalten mit neuen Wachen in den Stadtteilen und mit der Umsetzung eines modernen Sicherheits- und Fahrzeugkonzepts zukunftsfähige Perspektiven und können so für krisensichere Strukturen im Katastrophenfall sorgen, sind aber auch für die oft alltäglichen Notsituationen wie Brand, Rettung, Bergung und andere Hilfeleistungen gut ausgerüstet.

Alle Feuerwehrhäuser werden zu Anlauf- und Notfallstationen für Notfall-, Krisen- oder Katastrophensituationen ausgelegt. D.h. autarker Betrieb der Feuerwehrhäuser für mindestens 96 Stunden (Strom, Wasser, Wärme, Nahrung) unter Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft in Notfällen. Zug um Zug werden die Feuerwehrstützpunkte der Ortsteilwehren neu errichtet oder entsprechend ausgestattet. Die zentrale Feuerwache ist bereits für solche Notfälle ausgestattet. Gerade entsteht die zweite autarke Einheit mit dem neuen Feuerwehrhaus in Ober-Eschbach. In den nächsten sechs Jahren erhalten die Stadtteile Dornholzhausen, Ober-Erlenbach und Kirdorf innovative neue Feuerwehrhäuser. Das Feuerwehrhaus in Gonzenheim wird entsprechend saniert und umgebaut werden.

Aufbau einer krisensicheren Infrastruktur

Heftige Unwetter, große Unfälle etwa mit Gefahrgut oder gar ein Blackout mit mehrtägigem Stromausfall sind keine Horrorszenarien. Eine Stadt, die Vorsorge ernst nimmt, richtet ihre Infrastruktur auf solche Fälle aus, um im Ernstfall gerüstet zu sein.
Deshalb will ich die Infrastruktur der Stadt, die im Notfall funktionieren muss, grundlegend analysieren und ertüchtigen. Dazu zählen die Aufrechterhaltung der Infrastruktur des Krankenhauses, die Versorgung mit Trinkwasser, Gas, Strom und medizinischer Hilfe, Entwässerung, Treibstoffversorgung, Verpflegung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrung, Sicherung der Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Stellung beheizbarer Unterkünfte, Ausrichtung der Organisationen wie Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und THW sowie die städtische Verwaltungsstruktur auf den Notfall. Denn auch nur der teilweise Ausfall hätte nachhaltig wirkende Engpässe und Gefahren zur Folge oder könnte die öffentliche Sicherheit erheblich stören.
Erste Schritte sind bereits getan. So hält die städtische Feuerwehr für einen flächendeckenden länger anhaltenden Stromausfall mobile Netzersatzanlagen vor, das sind Aggregate zur Stromerzeugung, die auch für größere Gebäude den Bedarf an Elektrizität und damit auch an Wärme decken können.

Auch kleinere Störungen sind lästig. Seien es unvorhergesehene Maßnahmen im Straßenverkehr, ein Wasserrohrbruch, Ausfall einer Buslinie, Schließung einer Kindertagesstätte wegen Masern, ein Brand mit der Freisetzung von Schadstoffen und ähnliches. Damit die Bevölkerung in solchen Fällen schnell informiert werden kann, werden wir in Bad Homburg ein Infotelefon für Notfälle und Störungen einrichten, das unabhängig vom Telefonnetz des Rathauses oder der Feuerwehr arbeitet und das hohe Anrufzahlen bewältigen kann.

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Wegweisende Finanzpolitik

Rechnen hilft haushalten.
—Deutsches Sprichwort

Liebe Bad Homburgerinnen.
Liebe Bad Homburger.

Bad Homburg geht es sehr gut.

Die Wirtschaft boomt, die Stadt ist schuldenfrei, es herrscht Vollbeschäftigung, es wird investiert und neue Arbeitsplätze entstehen.

In Zeiten lauten Wahlkampfgetöses wird jedoch heftigst kolportiert und leider jenseits guten Tones und redlichen Stils intrigiert. Es wird Angst gemacht und Panik verbreitet.

Daher ist es wirklich an der Zeit, Dinge ganz deutlich klarzustellen.

Im Klartext heißt das: wer abrechnet, muss richtig rechnen können!

Lassen Sie sich von den Mitbewerbern um das Amt des Oberbürgermeisters keine Märchen erzählen und ersparen Sie sich üble Täuschungsmanöver.

Besonders, wenn es um Bad Homburgs Finanzen geht.

Wirtschaftsförderung ist in Bad Homburg Chefsache. Deshalb ist Oberbürgermeister Michael Korwisi dafür zuständig und deshalb fühlen sich die Bad Homburger Betriebe, die mit ihrer Steuerkraft ganz maßgeblich zum Wohlstand in unserer Stadt beitragen, hier sehr wohl. Hunderte Arbeitsplätze wurden neugeschaffen, mit den Firmen Dimension Data und Glenair haben sich in den letzten Jahren außerdem zwei große Firmen neu angesiedelt. Die Gewerbesteuer sprudelt, obwohl der Steuerhebesatz in Bad Homburg – verglichen mit den anderen Städten im Rhein-Main-Gebiet über 50.000 Einwohner – sehr niedrig ist.

Bad Homburg hat zuverlässig geordnete Finanzen, gibt nicht mehr Geld aus, als es einnimmt und kann mit Sicherheit beruhigt in die Zukunft blicken.

Eins ist in jedem Fall ganz richtig: man soll die Rechnung nicht ohne Wirtschaftskompetenz machen! Gerade wenn es um sichere Geldpolitik geht.

Deshalb am 28. Juni Michael Korwisi wählen, damit es Bad Homburg weiter gut geht. Denn wer rechnen kann, zählt auf Korwisi! UND OB!

—Wählerinitiative „Wir für Korwisi“

Der von Oberbürgermeister Michael Korwisi vorgelegte städtische Haushalt 2015 wird wie folgt von der Aufsichtsbehörde genehmigt:

Hiermit erhalten Sie die aufsichtsrechtliche Genehmigung zur Haushaltssatzung 2015 der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe. Es wird festgestellt, dass die Haushalts- und Finanzlage der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe als gesichert angesehen werden kann. Für die Planungsjahre 2016, 2017 und 2018 werden positive ordentliche Jahresergebnisse erwartet.
Es bestehen keine Altdefizite. Die Vorgabe des Erlasses des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport, dass Jahresabschlüsse bis 2012 aufgestellt sein müssen, wurde beachtet, so dass die Haushaltsgenehmigung erteilt wird.

(Darmstadt, den 12. Mai 2015)

Bad Homburgs Millionen –
mit Sicherheit gut angelegt!

In Sachen Haushalt ist Bad Homburg mustergültig unter den Städten Hessens. Schuldenfrei und mit ausgeglichenem Haushalt 2015 können wir alle zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Wichtige Zahlen zu den städtischen Finanzen, Stand 15. April 2015:

Das sind die Haushaltsdaten der Stadt Bad Homburg:

So sieht die Finanzlage in anderen hessischen Städten mit ähnlichen Einwohnerzahlen aus:

Was jede Bad Homburgerin und jeder Bad Homburger wissen sollte:

Warum hat die Stadt überhaupt Kredite aufgenommen, wenn sie noch ein so hohes Guthaben hat? Die Wahrheit lautet: Bad Homburg verdient damit Geld!

Ein großer Teil der Geldanlagen wie Festgelder und flüssige Mittel sind wesentlich besser verzinst angelegt als ein Kredit heute kostet.

Beispiel: Ein 2005 für 15 Jahre angelegter Festgeldbetrag von 5 Mio. Euro läuft noch bis 2020 und bringt jährlich 2,8% Zinsen = 190.000,- Euro.
Ein Kredit 2014 über 5 Mio. Euro – bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau aufgenommen – kostet für 10 Jahre 0,18% (!!) Zinsen jährlich = 9.000,- Euro.

Würde der Festgeldbetrag aufgelöst, entstünde ein negativer Saldo von 181.000,- Euro jährlich. Daher ist es sinnvoll, gut verzinste Geldanlagen zu halten und billige Kredite aufzunehmen.

Wer ist bei der Stadt eigentlich fürs Geldausgeben zuständig?

Es wird behauptet, der Oberbürgermeister habe zu viel Geld ausgegeben.
Fakt ist allerdings, dass die Stadtverordnetenversammlung/das Stadtparlament alle Beträge über 50.000 Euro bewilligen und bestätigen muss. Insgesamt hat die Stadt Bad Homburg seit 2009 etwa 170 Mio. Euro investiert.

Wofür hat die Stadt in den letzten Jahren Geld ausgegeben?

Investiert wurde in vier neue Kindertagesstätten, in Straßen und Kanalsanierungen, in die Sanierung des Bahnhofs, den Kauf von Grundstücken für den Wohnungsbau, den Bau von Feuerwehrhäusern und den Kauf von modernen Feuerwehrfahrzeugen, in die Erneuerung der U-Bahn-Haltestelle Ober-Eschbach und in die Ortskernsanierung in Ober-Erlenbach.

Jeder investierte Cent ist gut angelegtes Geld und hat das Vermögen der Stadt gemehrt. Der Erwerb des Gustavsgartens und des Kleinen Tannenwaldes, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Leuchtmittel, der Neubau der Friedrich-Ebert-Schule mit einem Betreuungszentrum, die Sanierung des Gebäudes der Volkshochschule und vieles mehr sind weitere Meilensteine unserer modernen, zukunftsweisenden Stadt.

Woher kommt das Geld für städtische Investitionen?

Beinahe 90 Mio. Euro jährlich nimmt Bad Homburg aus der Gewerbesteuer ein – ein wichtiger Beitrag zum Wohlstand in unserer Stadt. Knapp die Hälfte muss sogleich an den Hochtaunuskreis abgeführt werden. Um die Steuerkraft zu erhalten, ist es wichtig, eine konzeptionell zielführende Wirtschaftsförderung zu betreiben. Es ist mir gelungen, große Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler in der Stadt zu halten (wie Amadeus Germany) oder in die Stadt zu holen (wie Dimension Data oder Glenair). Diese wirtschaftsfreundliche Politik sichert den Standort Bad Homburg und erhält die Steuerkraft der Stadt. Das neue Gewerbegebiet südlich des Bahnhofes boomt – weitere Betriebe werden sich hier in den nächsten zwei Jahren ansiedeln.

Was sagt die staatliche Aufsichtsbehörde, das Regierungspräsidium Darmstadt zu der Finanzlage der Stadt Bad Homburg und zum städtischen Etat 2015, den ich vorgelegt habe?

Hiermit erhalten Sie die aufsichtsrechtliche Genehmigung zur Haushaltssatzung 2015 der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe. Ich stelle fest, dass die Haushalts- und Finanzlage der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe als gesichert angesehen werden kann. Für die Planungsjahre 2016, 2017, und 2018 werden positive ordentliche Jahresergebnisse erwartet. Es bestehen keine Altdefizite. Für den Haushalt der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe werden keine Auflagen erteilt!

Die Stellenplananalyse 2015 der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe hat ergeben, dass keine Überschreitungen nach der kommunalen Stellenobergrenzenverordnung vorliegen; die Höchstgrenzen wurden eingehalten.

Die Vorgabe des Erlasses des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport, dass Jahresabschlüsse bis 2012 aufgestellt sein müssen, wurde beachtet, so dass die Haushaltsgenehmigung erteilt werden kann.

Die im vorliegenden Haushaltsbegleitbeschluss zur Bewirtschaftung des Stellenplans vom 12.02.2015 gefassten personalwirtschaftlichen Maßnahmen werden von mir ausdrücklich begrüßt.

(Darmstadt, den 12. Mai 2015)

Investitionen für unser aller Bad Homburg
von 2009 – 2015

Alle Ausgaben wurden von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen – meist mit sehr großer Mehrheit. Bei sämtlichen Ausgaben hat die CDU oder ihr Fraktionsvorsitzender Alexander Hetjes dafür gestimmt:

Mio. € Projekt
25,0 Bahnhof, Sanierung
14,0 Bundesschuldenverwaltung/Technisches Rathaus, Sanierung
2,3 Orangerie, Sanierung – Musikpavillon, Neubau
2,0 St. Johannes Kirche, Kirdorf, Fassadenerneuerung + Sanierung
0,4 Volkshochschule, Außensanierung des Gebäudes
14,0 Kurstift, Verkauf zu negativem Kaufpreisverkauf und Defizit 2009–2012
8,2 Hühnerstein, Grunderwerb
2,3 Oberhof Ober-Erlenbach, Erwerb
5,6 Postareal, Erwerb
7,5 Gustavsgarten, Erwerb
1,2 Kleiner Tannenwald, Erwerb
1,5 Dinkelacker-Grundstück am Erlenweg, Erwerb
2,3 Nesselbornfeld Dornholzhausen für Feuerwehr, Kita, Friedhof, Spielplatz
4,5 Hort u. Familienzentrum Heuchelbach, Erwerb u. Sanierung
2,0 Betreuungszentrum an der Friedrich-Ebert-Schule, für Schulkinder, Zuschuss an Hochtaunuskreis
5,1 Krippe Heuchelbach, Neubau
6,5 Kita Brandenburger Straße, Neubau
2,0 Kita Alte Sattelfabrik, Um- und Neubau
0,8 Friedrich-Ebert-Schule, Neubau, Zuschuss an Hochtaunuskreis (Zinsen)
3,1 Vereinshaus Sportplatz Wiesenborn, Neubau
1,6 Vereinshaus Sportplatz Sandelmühle, Umbau und Sanierung
0,5 Vereinshaus Sportzentrum, NordWest Umbau
1,0 Feri Sportpark/HTG, Zuschuss zum Bau der Sporthalle
0,6 Gustavsgarten, Abriss der Klinikgebäude
1,3 Landgräfliche Gartenlandschaft, Sanierungen, u.a. Carolinenbrücke, Rosarium und Eiskeller im Kleinen Tannenwald
1,7 Dornbach-Renaturierung zw. Werner-Reimers-Straße und Hessenring (Hohlebrunnen)
1,6 Schwanenteich, Sanierung
1,2 Kreuzung Hohlebrunnen/Baseler Str., Umbau
1,0 Löwengasse, Komplettsanierung
1,3 Dorotheenstraße, Komplettsanierung
0,8 Hofheimer Straße, Komplettsanierung
0,7 Wallstraße, Komplettsanierung
0,6 Haingasse, Komplettsanierung
3,5 Straßenbeleuchtung, Umrüstung auf sparsame LED-Leuchtmittel
4,4 Energetische Sanierungen an Gebäuden, Zuschüsse
1,0 Parkhaus Güterbahnhof, Zuschuss zum Bau
0,8 Regionaltangente West (RTW), Zuschuss
3,8 Planungskosten U2-Verlängerung zum Bahnhof
0,4 St. Marien und Erlöserkirche, Beleuchtung der Türme
0,5 Heimatmuseum Gonzenheim, Baukosten
10,0 Übernahme Spielbankkonzession
12,0 Seedammbad, Kapitaleinlage Stadtwerke
3,5 Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung
4,9 Feuerwehrhaus Ober-Eschbach, Neubau
1,1 U-Bahn-Haltestelle Ober-Eschbach, Sanierung
169,1 Gesamtausgaben 2009 bis April 2015

Städtische Kredite/Darlehen bei Banken am 1.1.2015 zum Teil mit unter 1% – in manchen Fällen sogar unter 0,5% verzinst: ca.€ 82 Mio.

Städtische Rücklagen/Guthaben bei Banken am 1.1.2015 zum Teil mit mehr als 1% – in manchen Fällen sogar mit mehr als 1,8% verzinst: ca. € 109 Mio.

Die Finanz- und Wirtschaftslage der Stadt Bad Homburg ist sehr gut!

2009 bin ich gewählt worden, um den existierenden Investitionsstau aufzulösen. Das habe ich mit Unterstützung des gesamten Stadtparlamentes engagiert und motiviert getan. Noch nie wurde so viel gebaut, saniert und fertiggestellt, noch nie wurde so viel in die Infrastruktur unserer Stadt gesteckt wie in den letzten fünf Jahren. Bad Homburg hat sich prächtig entwickelt. Die Wirtschaft floriert, die Finanzen sind in Ordnung, der gesellschaftliche Zusammenhalt ist gewachsen, Sport und Kultur haben profitiert, Umwelt und Landschaftsschutz haben Vorrang. Die Kinderbetreuung wurde trotz schwieriger Rahmenbedingungen verbessert – mehr als 600 neue Betreuungsplätze wurden geschaffen.

Es hat sich viel getan in Bad Homburg!

Fast sechs Jahre habe ich an dem Ziel gearbeitet, Bad Homburg noch liebens- und lebenswerter zu gestalten. In den letzten Jahren wurden deshalb viele Projekte von mir initiiert und realisiert. Projekte, die unser Homburg für alle Bürger, für Wirtschaft und Einzelhandel sowie für Kurgäste und Touristen noch attraktiver machen. Dabei habe ich stets mit großer Sorgfalt auf die Finanzierbarkeit geachtet. Mit Weitblick habe ich Investitionen getätigt, die das Vermögen der Stadt effektiv gemehrt haben – wie etwa der Kauf von Grundstücken für den Wohnungsbau für rund 18 Millionen Euro, deren Wert zwischenzeitlich auf über 25 Millionen Euro gestiegen ist. Ich habe Bürogebäude wie die ehemalige Bundesschuldenverwaltung saniert und den Bau von vier Kindertagesstätten abgeschlossen.

Für eine bessere Notfallvorsorge der Bevölkerung habe ich ein umfassendes Sicherheitskonzept und für die Feuerwehr eine zukunftsweisende Entwicklungsplanung für notwendige Fahrzeuge und moderne Feuerwehrhäuser erstellt. Das erste Feuerwehrhaus in Ober-Eschbach wird im Juni an die Wehr übergeben. Straßen und Abwasserkanäle wurden für über 15 Millionen Euro saniert, wenn auch hier der Investitionsstau noch nicht ganz abgebaut ist.

Die von mir veranlassten Projekte sind Leistungen, die zur Lebensqualität in unserer Stadt beitragen und die allen zugutekommen: den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, den Unternehmen – vom großen Konzern über den Mittelstand bis hin zum Einzelhändler und Handwerker – den Vereinen und letztlich auch der Einwohnerschaft in unserer Region.

Es wurde investiert – nicht konsumiert, so wie es ein ordentlicher Kaufmann ebenfalls machen würde. Der Arbeitsplatz in Bad Homburg, das Kultur-, Bildungs- und Betreuungsangebot, das Einkaufszentrum Innenstadt, der Kurpark, die Nähe zur Natur – dem Taunus – und zugleich die Nähe zur Großstadt, die hohe bis sehr hohe Wohnqualität sowie die zahlreichen Wellnessangebote – das sind Punkte, die unserer Stadt wieder ein respektables Gewicht in der Region verleihen. Dabei wurde die Steuerkraft Bad Homburgs auf hohem Niveau stabilisiert und es wurden hohe Rücklagen von über 100 Millionen Euro erhalten.

Termine

Mai

01.05. Freitag 12.00 Uhr Osterfest der Griechischen Gemeinde, Buschwiesen
14.15 Uhr Einweihung der Herzberggaststätte, Herzberg
16.00 Uhr Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Dornholzhausen
02.05. Samstag 10.00 bis
15.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
03.05. Sonntag 11.30 Uhr Sommerterrasse der Franҫois-Blanc-Spielbank, FBS im Kurpark
15.00 Uhr Festakt „70 Jahre Kriegsende“, Aula des KFG, Auf der Steinkaut
04.05. Montag 19.00 Uhr Rathaus, Zi. 133, Diskussion mit der BLB
06.05. Mittwoch 14.30 Uhr Gesprächsrunde „Gott und die Welt“ mit den Bad Homburger Seelsorgern, Unterkirche, Erlöserkirche
07.05. Donnerstag 19.00 Uhr Vernissage Nigel Hall, Galerie Scheffel, Ferdinandstraße 19
08.05. Freitag 9.00 bis
14.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
20.00 Uhr Gedenkkonzert anl. des 70. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz, Alte Oper, FFM
09.05. Samstag 10.00 bis
15.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
15.30 Uhr Festkommerz 175 Jahre Gesangsverein Liederkranz Germania 1840 e.V. Dornholzhausen, Vereinshaus Dornholzhausen
18.00 Uhr 40 Jahre Rotary Club Bad Homburg Schloss, Schlosskirche
10.05. Sonntag 15.00 Uhr Kurparkführung „unbezahlbare Momente“, Start an der Kurgärtnerei
11.05. Montag 19.30 Uhr Podiumsdiskussion der FAZ, Frankfurter Volksbank, Louisenstraße
13.05. Mittwoch 19.30 Uhr Weinabend im Landratssamt
14.05. Donnerstag 11.00 Uhr Vatertagsfest der Grashoppers am Brunnen, Kirdorf, Bachstraße
13.00 Uhr Tag der offenen Tür, Freiwillige Feuerwehr Ober-Erlenbach, Ahlweg, Feuerwehrgerätehaus
15.05. Freitag 17.00 Uhr Eröffnung des Weinfestes, Kurhausvorplatz
19.05. Dienstag 19.00 Uhr Arbeitskreis Bad Homburger Gesundheitswirtschaft, Firmenzentrale von Lilly Deutschland, Werner-Reimers-Straße
21.05. Donnerstag 19.30 Uhr Wehrführerausschuss
22.05. Freitag 9.00 bis
14.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
23.05. Samstag 10.00 bis
15.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
26.05. Dienstag 19.00 Uhr Podiumsdiskussion der Taunuszeitung, Kurhaus
28.05. Donnerstag 17.00 Uhr Stadtverordnetenversammlung
29.05. Freitag 9.00 bis
14.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
30.05. Samstag 10.00 bis
15.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
18.00 Uhr Apfelweinverkostung der IKF, Glück’s Stuben, Kirdorfer Straße 38
31.05. Sonntag 10.00 Uhr Startschuss Gesundheitstriathlon, Seedammbad
11.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Blickachsen 10“, Schmuckplatz, Promenade
15.00 bis
17.00 Uhr
Chorfest im Gustavsgarten, Villa Wertheimber, Tannenwaldallee

Juni

01.06. Montag 18.00 Uhr
(voraussichtlich)
Preisverleihung, Fair Trade Stadt Bad Homburg
04.06. Donnerstag 10.00 Uhr Fronleichnam-Gottesdienst, Schlosshof oder Marienkirche
19.30 Uhr Eröffnung des Poesie & LiteraturFestivals, Erlöserkirche, Michael Mendl liest aus Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“
05.06. Freitag 9.00 bis
14.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
06.06. Samstag 10.00 bis
15.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
20.00 Uhr Klaus Maria Brandauer liest Faust, Kurtheater
07.06. Sonntag 11.00 Uhr Verleihung des Friedrich Hölderlin Preises an Michael Kleeberg, Kurhaus
09.06. Dienstag 20.00 Uhr IKF-Stammtisch, Glück’s Stuben, Kirdorfer Straße 38
10.06. Mittwoch 19.00 Uhr Abendempfang für die Delegation des Exeter Twinning Circle
11.06. Donnerstag 14.00 Uhr 50. Todestag von Werner Reimers, Gedenken in der Stiftung, Am Wingertsberg
19.30 Uhr Vernissage „Ein unpolitischer Abend“, Louisenarkaden
12.06. Freitag 9.00 bis
14.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
20.00 Uhr Poesie und Literaturfestival, Lesung mit Dominique Horwitz, Villa Wertheimber. Gustavsgarten
13.06. Samstag 10.00 bis
15.00 Uhr
Infostand am Waisenhausplatz
ab
11.00 Uhr
Internationales Stadtfest, Marktplatz
14.06. Sonntag 8.00 bis
18.00 Uhr
Oberbürgermeisterwahli in Ihrem Wahllokal
28.06. Sonntag 08.00 bis
18.00 Uhr
Stichwahl in Ihrem Wahllokal

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0176 45682647
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